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Interview

3 Fragen an Monika Gruber

Monika Gruber sitzt an einem Tisch
am Sonntag, 29.11.2020 - 05:00 (1 Kommentar)

Bauerntochter und Kabarettistin Monika Gruber bricht in ihrem neuen Buch eine besondere Lanze für die Landwirte. agrarheute verrät sie, worin sie das größte Problem für die deutsche Landwirtschaft sieht.

"Ich kenne […] keinen Landwirt, der […] tonnenweise Kunstdünger oder Pestizide auf seine Äcker schüttet, weil dies a) unfassbar teuer und b) komplett sinnbefreit wäre […].” Mit ihrem neuen Buch “Und erlöse uns von den Blöden” schreibt sich Monika Gruber gemeinsam mit Bestsellerautor Andreas Höck in die Herzen der Landwirte. Als Bauerntochter weiß sie, wovon sie redet und ist genervt von denjenigen, die den Landwirten ihre Arbeit erklären wollen, obwohl ihnen selbst jeglicher Bezug dazu fehlt. Doch sieht sie darin wirklich das größte Problem für die deutschen Landwirte? 

Kabarettistin Monika Gruber im Interview

Frau Gruber, mit wem würden Sie gerne mal eine Stunde zusammen auf dem Traktor sitzen und warum?

Mit Prinz Charles, der als jahrelanger Verfechter der ökologischen Landwirtschaft früher eher belächelt wurde, aber bestimmt viel Interessantes zu erzählen hat. 

Auf was legen Sie selbst beim Einkaufen wert?

Auf Regionalität. 

Was ist Ihrer Meinung nach das größte Problem für unsere deutschen Landwirte? 

Der von der Politik geförderte Preisverfall von Lebensmitteln, der die Masse der Verbraucher dazu animiert, nicht auf Qualität sondern lediglich auf den günstigsten Preis zu achten, gepaart mit der unglaublichen Ignoranz von grünen Zeitgeist-Pseudo-Naturschützern, die von der Lebenswelt eines Landwirts keine Ahnung haben und konventionelle Landwirtschaft mit Tierquälerei und Umweltvergiftung gleichsetzen. 

Kommentar

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