Das ist ein Artikel vom Top-Thema:

Rhein-Neckar-Kreis

300.000 Euro Schaden: Großbrand zerstört Hofgut in Neckargemünd

Feuerwehr-löscht-Brand-AdobeStock_483099208
am Donnerstag, 04.08.2022 - 12:03 (Jetzt kommentieren)

Gegen Mitternacht wurde die Feuerwehr in Neckargemünd in Baden-Württemberg alarmiert und rückte zu einem Vollbrand auf einem Hof im Ortsteil Dilsbergerhof aus.

Als die Feuerwehr eintraf, stand ein freistehendes Strohlager in Vollbrand. Das Feuer hatte auch auf ein angrenzendes Wohngebäude übergegriffen. Mit rund 100 Einsatzkräften versuchte die Feuerwehr aus dem Rhein-Neckar-Kreis den Brand zu bekämpften. Die Feuerwehr Neckargemünd, Eberbach, Sinsheim und Wiesenbach waren vor Ort im Einsatz. Aus Heidelberg rückte die Berufsfeuerwehr mit Wasser an.

Zu wenig Wasser zum Löschen erschwerte Brandbekämpfung

Dirk Weinmann von der Feuerwehr Neckargemünd teilte Heidelberg24 mit, dass die Löschwasserversorgung für einen Brand dieser Größe nicht ausreichend gewesen sei. Das Wasser musste offenbar über einen Wasserförderzug zum Brand transportiert werden. Die Feuerwehr des Rhein-Neckar-Kreises habe eine Wasserversorgung aufgebaut. Ein Pendelverkehr zum Neckar soll während der gesamten Löscharbeiten laufen.

Das THW unterstütze die örtlichen Feuerwehren mit Radlader und Teleskoplader beim Löschen des brennenden Strohs. Offenbar versucht das THW in diesen Stunden, die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach abzubauen, weil die Hitze des Brandes einzelne Brände der Paneele ausgelöst hat.

Hoher Sachschaden: Brand zerstört Hofgut in Dilsbergerhof komplett

Derzeit lässt sich noch nicht abschätzen, wann der Brand vollständig gelöscht werden kann. Glücklicherweise sind keine Menschen und Tiere verletzt worden.

Das Brandgebäude sei definitiv nicht mehr zu retten, sagte Dirk Weinmann von der Feuerwehr Neckargemünd. Wie hoch der Sachschaden ausfällt, ist ungewiss. Laut Nachrichtenportal Heidelberg24 geht ein Polizeisprecher von einem Schaden im sechsstelligen Bereich aus – mindestens 300.000 Euro Sachschaden soll entstanden sein.

Kommentare

agrarheute.comKommentare werden geladen. Bitte kurz warten...