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Sicherheit

8 Tipps für ein sicheres Osterfeuer

Menschen vor einem Feuer
© Christian Schwier/Fotolia
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Anke Fritz , agrarheute
am
29.03.2018

Das Osterfeuer ist vielerorts Tradition. Doch gerade bei Wind kann es schnell außer Kontrolle geraten. Diese acht Tipps sorgen für ein sicheres Fest.

Um einen Fehleinsatz der Feuerwehr zu vermeiden, muss das Feuer angemeldet werden. © landpixel

Am Wochenende werden traditionell die Osterfeuer entfacht. Damit das Osterfeuer keinen Feuerwehreinsatz nach sich zieht, sollten Sie ein paar Dinge beachten. 8 Tipps des Deutschen Feuerwehrverbandes.

1. Osterfeuer anmelden

    Vergessen Sie nicht, Ihr Osterfeuer rechtzeitig bei der dafür örtlich zuständigen Behörde (häufig das Ordnungsamt) anzumelden - Sie vermeiden so einen ärgerlichen Fehleinsatz der Feuerwehr, der unter Umständen gebührenpflichtig ist.

    2. Das richtige Brennmaterial wählen

    Verwenden Sie nur trockene Pflanzenreste und unbehandeltes Holz. Denken Sie daran, das Brennmaterial kurz vor dem Anzünden noch einmal umzuschichten, damit Ihr Osterfeuer nicht zur Flammenfalle für Tiere wird.

    3. Sicherheitsabstand zu Gebäuden, Bäumen und Straßen einhalten

    Halten Sie eine Zufahrt für die Feuerwehr und den Rettungsdienst frei. Der Sicherheitsabstand wegen Rauch und Hitze sollte mindestens 50 Meter zu Gebäuden und Bäumen sowie mindestens 100 Meter zu Straßen betragen. Windrichtung beachten.

    4. Vorsicht beim Anzünden

    Seien Sie vorsichtig beim Anzünden. Brennbare Flüssigkeiten als Brandbeschleuniger bergen ein hohes Risiko.

    5. Osterfeuer nie unbeaufsichtigt lassen

    Beaufsichtigen Sie offenes Feuer grundsätzlich. Sorgen Sie dafür, dass das Feuer sich nicht unkontrolliert ausbreiten kann. Passen Sie auf kleine Kinder auf. Diese unterliegen schnell der Faszination des Feuers und unterschätzen die ihnen unbekannte Gefahr.

    6. Strohballen - gefährliche Sitzgelegenheit

    Strohballen können sich allein durch die Hitzestrahlung entzünden und sind deshalb eine gefährliche Sitzgelegenheit.

      7. Kleinere Verbrennungen sofort kühlen

      Kühlen Sie kleinere Verbrennungen sofort mit Wasser: Maximal zehn Minuten lang (Leitungswassertemperatur 10 bis 20 Grad Celsius). Löschen Sie großflächige Verbrennungen und auf der Haut haftende Substanzen primär ab. Alarmieren Sie sofort den Notarzt über die kostenlose Notrufnummer 112.

      8. Feuerstelle nicht zu früh 'verlassen'

      Verlassen Sie als Veranstalter bzw. Zuständiger die Feuerstelle nur, wenn sie komplett erkaltet ist.

      Sollte Ihnen Ihr Feuer außer Kontrolle geraten, so zögern Sie nicht, sofort die Feuerwehr über Notruf 112 zu alarmieren. Die Feuerwehren sind auch über Ostern rund um die Uhr einsatzbereit.

      Mit Material von Deutscher Feuerwehrverband

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      Quelle: DorfstattStadt © ah/pixabay
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