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Feuerinferno

900 Tiere sterben bei Großbrand

Feuerwehr löscht Stallbrand
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Eva Eckinger, agrarheute
am
16.03.2017

In Schleswig-Holstein richtete ein Feuer auf einem Bauernhof einen Schaden von mehreren Millionen Euro an. Nun bleibt zu klären, wer verantwortlich ist.

Bei einem Brand auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Elpersbüttel im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein wurde am Dienstagnachmittag ein Stallgebäude komplett zerstört. Dabei starben rund 900 Tiere in den Flammen, berichtet die Polizeidirektion Itzehoe. Die Ermittlungen der Heider Kripo laufen auf Hochtouren.

900 Tiere sterben in brennendem Stall

Um 17.15 Uhr brach das Feuer im Stallgebäude eines Bauernhofes im Marschland aus. Zu dieser Zeit befanden sich in dem Objekt laut Polizeiangaben insgesamt rund 900 Tiere. Die Schafe, Rinder und Pferde verendeten in den Flammen. Nur etwa 50 Vierbeiner gelangten noch mit Hilfe der Hofbesitzer weitgehend unversehrt ins Freie.

Der Schaden dürfte mehrere Millionen Euro betragen, so die Lübecker Nachrichten.

Landwirtin verletzt, Wohngebäude gerettet

Bei der Rettungsaktion zog sich die Hausherrin leichte Verletzungen zu und kam kurzfristig in ein Krankenhaus - die übrigen zwei Familienangehörigen und ein junger Besucher blieben unverletzt. Die Löscharbeiten mehrerer Freiwilliger Feuerwehren erstreckten sich über einige Stunden.

Glücklicherweise gelang es den Einsatzkräften, das Übergreifen der Flammen auf das Wohngebäude erfolgreich zu verhindern.

Landwirtssohn möglicherweise für Brandausbruch verantwortlich

Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Heider Kripo übernommen. Eine erste Besichtigung des Brandortes fand bereits gestern statt, weitere werden sich anschließen, ebenso die Befragung der auf dem Hof Lebenden.

Ob der Sohn der Landwirte möglicherweise für den Brandausbruch verantwortlich ist, bleibt zu klären.

Mit Material von Polizeidirektion Itzehoe
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