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Unfall

A1 Vechta: Sattelzug mit Futtermitteln kracht in Stauende

Ein Warndreieck auf einer Autobahn
am Samstag, 03.07.2021 - 05:00 (Jetzt kommentieren)

Auf der A1 bei Vechta in Niedersachsen kam es am Donnerstag zu einem schweren Unfall. Ein mit Futtermitteln beladener Sattelzug wurde in ein Stauende geschoben.

Wie die Autobahnpolizei Ahlhorn berichtet, kam es am Donnerstag zu einem schweren Unfall auf der Autobahn A1 bei Vechta in Niedersachsen. Dabei wurde ein mit Futtermitteln beladener Sattelzug von einem nachfolgenden Lastwagen in ein Stauende geschoben. Dieser hatte die Autoschlange zu spät bemerkt.

Einer der Fahrer erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen.

Mit Futtermitteln beladener Sattelzug wird in Stauende geschoben

Gegen 17:30 Uhr rollte ein 50-jähriger Niederländer mit seinem Sattelzug, beladen mit Futtermitteln, langsam auf das erkannte Stauende zwischen den Anschlussstellen Vechta und Lohne/Dinklage zu. Dabei hatte er sein Warnblinklicht eingeschaltet, um auf die Stausituation aufmerksam zu machen, so die Beamten.

Der nachfolgende Fahrer eines Sattelzugs, ein 51-jähriger Mann aus der Türkei, habe das Stauende zu spät erkannt. Er leitete zwar noch eine Gefahrenbremsung ein, fuhr mit seinem Zug aber auf den vorausfahrenden Sattelzug auf. Nonstop News zeigt Bilder von der Unfallstelle.

Unfall eines Lastwagens mit Futtermitteln: 80.000 Euro Sachschaden

Der 51-jährige türkische Fahrer wurde in seiner Fahrerkabine eingeklemmt und musste durch Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bakum befreit werden. Im Anschluss wurde er an die Rettungskräfte übergeben. Für den Transport des lebensgefährlich verletzten Mannes kam ein Rettungshubschrauber zum Einsatz. Der Niederländer blieb unverletzt.

An der Sattelzugmaschine des Unfallverursacher entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Auch am mitgeführten Sattelanhänger entstanden Schäden. Das transportierte Gefahrgut blieb unbeschädigt. Aus dem Sattelanhänger des Niederländers traten Teile des Futtermittels aus. Der Sachschaden wurde insgesamt auf etwa 80.000 Euro geschätzt.

Mit Material von Autobahnpolizei Ahlhorn

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