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Wirtschaft

Ab sofort Zugang auch für ärmste Länder

Externer Autor
am
03.10.2009

Brüssel - Zum 1. Oktober hat die EU ihre Schranken für die Einfuhr von Zucker aus den ärmsten Staaten der Welt geöffnet. Kritiker warnen allerdings vor einer übertriebenen Marktöffnung.

Die am wenigsten entwickelten Länder (LDC) haben nach dem Ende der Übergangsfrist der "Alles außer Waffen "-(EBA)-Initiative ab sofort freien Zugang zum europäischen Binnenmarkt.

Die afrikanischen, karibischen und pazifischen Länder (AKP) verlieren ihre Kontingente aus dem Zuckerprotokoll mit garantierten Preisen. Dafür sollen zumindest die AKP-Länder, die ein Partnerschaftsabkommen mit der EU unterzeichnet haben, nach einer Übergangsfrist ebenfalls unbegrenzt Zucker liefern dürfen. Innerhalb dieser Frist darf die EU bei Marktverwerfungen ihre Grenzen für diese Staaten wieder schließen.

Kritiker in der EU warnen vor einer übertriebenen Marktöffnung und darauf folgenden Überschüssen, die die Ziele der EU-Zuckerreform in Frage stellen könnten. (aiz)

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