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Politik international

Absatzförderung für EU-Agrarerzeugnisse in Drittländern

von , am
01.12.2009

Brüssel - Die Europäische Kommission hat wieder einmal eine Reihe von Informations- und Absatzförderungsmaßnahmen für Agrarerzeugnisse in Drittländern genehmigt.

EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel © Graf/agrarheute.com

Die Mitgliedstaaten hatten der Kommission 20 Programme zur Prüfung übermittelt, von denen zehn genehmigt worden sind, die aus Frankreich, Griechenland, Italien, Litauen, Polen, Portugal und Rumänien stammen. Bei den Erzeugnissen handelt es sich um Wein, Obst und Gemüse, Fleisch, Spirituosen, Olivenöl und Produkte aus ökologischem Landbau - alle mit geschütztem Ursprung beziehungsweise geschützter geografischer Angabe.

Die Beteiligung der EU beläuft sich auf 11,1 Millionen Euro beziehungsweise 50 Prozent des Gesamtbudgets der Programme. "Die Qualitätserzeugnisse der EU stehen den Produkten anderer Länder in nichts nach. Die Präsenz unserer Waren auf den Drittlandsmärkten zu erhöhen, ist eine wichtige Priorität. Ich sehe enormes Absatzpotenzial auf den überseeischen Märkten, wo die Menschen den geschichtlichen Hintergrund dieser hochwertigen Lebensmittel und Weine zu schätzen wissen. Mit der Investition in Informations- und Absatzförderungskampagnen für unsere Agrarerzeugnisse in Drittländern zeigt die EU ihre Entschlossenheit, sich dieser Herausforderung zu stellen ", erklärte EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel. (pd)

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