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Vorsicht

Achtung Nutztierhalter: Heuballen mit Jakobs-Kreuzkraut gestohlen

Ballen
am Donnerstag, 04.07.2019 - 09:42 (Jetzt kommentieren)

In Rheinland-Pfalz haben Unbekannte 20 Rundballen Heu gestohlen. In den Ballen befand sich Jakobskreuzkraut, so die Polizei.

Wie das Polizeipräsidium Westpfalz berichtet, haben Unbekannte zwischen Donnerstag 27. Juni und Sonntag, 30. Juni, in der Gemarkung "Pfaffenseite" (Verlängerung der Friedhofstraße in Richtung US-Liegenschaft) in Enkenbach-Alsenborn in Rheinland-Pfalz von einer Wiese 20 Rundballen Heu gestohlen.

In den Heuballen befindet sich Jakobs-Kreuzkraut. Das Kraut enthält ein Gift, das für Nutztiere schädlich sein kann, informiert die Polizei.

Landwirtschaftliches Gerät zum Abtransport genutzt

Zehn der gestohlenen Heuballen fand der geschädigte Landwirt einige hundert Meter weit weg. Offensichtlich waren sie auf einer benachbarten Wiese zum Abtransport abgelegt worden. Die Diebe müssen zum Transport landwirtschaftliches Gerät verwendet haben.

Die Rundballen haben einen Durchmesser von etwa 1,70 Meter. Der Schaden wird auf 500 Euro beziffert.

Polizei sucht nach Hinweisen auf Verbleib der Heuballen

Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und bittet um Hinweise: Wer hat vergangene Woche oder am Wochenende ein landwirtschaftliches Fahrzeug in der Gemarkung "Pfaffenseite" bemerkt oder den Transport von Rundballen beobachtet? Wer kann Hinweise zum Verbleib der zehn Heuballen geben? Wo wurden seit dem 27. Juni solche Ballen zum Kauf angeboten? Wo werden seit dem 27. Juni Heuballen gelagert, die zuvor noch nicht dort lagerten?

Hinweise nimmt die Polizei Kaiserslautern unter der Telefonnummer 0631-369 2150 entgegen.

Mit Material von Polizeipräsidium Westpfalz

Giftiges Jakobskreuzkraut erkennen und bekämpfen

Jakobskreuzkraut
Jakobskreuzkraut
Jakobskreuzkraut
Jakobskreuzkraut
Jakobskreuzkraut
Jakobskreuzkraut

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