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Malware im Umlauf

Achtung: Whats App Sprachnachricht klaut Daten vom Handy

Der Display eines Handys mit vielen Apps
am Donnerstag, 07.04.2022 - 10:24 (Jetzt kommentieren)

Eine neue Phishing-Methode zielt darauf ab, sämtliche Daten vom Handy zu klauen. Sie ist als Whats App Sprachnachricht getarnt. So lässt sie sich erkennen.

Wie das Fachmagazin Netzwelt.de berichtet, kursiert aktuell eine Whats App Sprachnachricht, die sich als Malware entpuppt. Eine neue und gefährliche Phishing-Methode.

Cyberkriminelle wollen durch diese Nachricht das Interesse der Handybesitzer wecken - mit der Absicht, sämtliche Daten zu rauben.

  • Eine Phishing-Mail informiert Handybesitzer über den angeblichen Erhalt einer WhatsApp-Sprachnachricht.
  • Wenn man sich diese anhören möchte, installiert sich automatisch eine gefährliche Malware.
  • Aufgepasst: Genaues Hinsehen kann helfen, die Fälschung zu entlarven.

Phishing-Mail von WhatsApp: Nicht anklicken

Netzwelt.de beschreibt die Vorgehensweise folgendermaßen: Über eine Phishing-Mail vom "Whatsapp Notifier" wird man informiert, dass man eine Sprachnachricht in WhatsApp erhalten hat. Zum Abspielen befindet sich ein Play-Button in der Mitteilung. Klickt man aber auf diesen, wird keine Nachricht abgespielt, sondern man landet auf einer Website.

Dort soll man nun bestätigen, dass man kein Roboter ist. Klickt man dafür auf „Erlauben“, wird der Browser nicht nur mit Scam-Werbung und pornografischen Inhalten zugemüllt, sondern man lädt zudem eine Malware runter. Diese stiehlt persönliche Daten.

Russische Verkehrssicherheitsbehörde als Maildomäne

Die Mail sei an mindestens 27.655 Mailadressen versandt worden. Das Perfide: Sie wird nicht als Spam erkannt. Dafür haben die Kriminellen die Maildomäne einer russischen Verkehrssicherheitsbehörde verwendet, so Netzwelt.de. Die Nachricht wirke so, als käme sie von einem sicheren Absender.

Aufgepasst: Es gibt durchaus einige Indikatoren, die schnell darauf hinwiesen, dass die Phishing-Mail nicht von WhatsApp stammt, erklärt das Fachmagazin weiter:

  • So endet die Mailadresse des Absenders beispielsweise auf "ru", was nochmal bestätigt, dass sie aus Russland stammt.
  • Zudem gibt es in der Mail keinerlei Verbindungen zu WhatsApp
  • Man würde nie per Mail informiert werden, wenn man eine Sprachnachricht im Messenger erhalten hat.

Man solle jede Mail stets umfangreich prüfen, bevor man einen Link oder ein Dokument öffnet. Unabhängig davon, wer der Absender ist, mahnt Netzwelt.de.

Mit Material von Netzwelt.de

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