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Adventskranz aus dem Wald: So basteln Sie ein Wurzel-Weihnachtsgedeck

Adventskranz mal anders: Ein wahres Schmuckstück ist diese Wurzel, die mit Kerzen und Zweigen zum Adventskranz umdekoriert wird. Das Schöne beim Nachbasteln: Jedes Stück wird ein Unikat.
am Freitag, 25.11.2022 - 12:30 (Jetzt kommentieren)

Die Natur vor der Haustür spendet oft das beste Material für einen wunderschönen Adventskranz – Bäuerin Monika Keck aus der Oberpfalz zeigt, wie es ganz einfach geht.

Der klassische Adventskranz ist rund – diese Form symbolisiert Unendlichkeit. Wer es mit dieser Tradition nicht so genau nimmt und gerne mit Naturmaterialien bastelt, wird an dem Adventskranz von Monika Keck seine Freude haben. Die Gartenbäuerin lebt in Falkenberg im Oberpfälzer Landkreis Tirschenreuth. „Bei einem ausgedehnten Waldspaziergang kam mir die Idee, einen Adventskranz aus einer Wurzel zu gestalten“, erzählt sie und freut sich über das gelungene Ergebnis. Dem Wochenblatt stellt sie ihre Idee zur Verfügung.

Das brauchen Sie für das Wurzel-Adventsgedeck

Bastelschritte: Damit die Wurzel einen stabilen Stand hat, nagelt Monika Keck sie auf einer Baumscheibe fest (l.). Die vier Kerzen werden ebenfalls mithilfe von Nägeln auf der Wurzel verteilt befestigt (r.). Schön sieht es aus, wenn man eine Kerze auf die Baumscheibe stellt und diese so in den Adventskranz integriert.

Für das Wurzeladventsgedeck benötigen Sie:

  • eine große, geschwungene Wurzel (oder einen besonders geformten Ast oder Teil eines Stammes),
  • 4 Stumpenkerzen,
  • Moos,
  • Ranken von Efeu und
  • Zweige von Thuja,
  • getrocknete Orangenscheiben und
  • Filzwolle.
2-Grundgeruest-Kranz

Als Werkzeug und zum Basteln parat sein, sollten:

  • Seitenschneider,
  • Nägel und Hammer,
  • Heißkleber, 
  • Feuerzeug,
  • Hand-Tacker und
  • feiner Basteldraht.

1. Wurzel an Baumscheibe nageln

Das Holzstück gut säubern und trocknen. Damit die Wurzel, die später dekoriert wird, einen festen Stand hat, nagelt Monika Keck sie an der Baumscheibe fest. Dabei muss man ein bisschen herumprobieren, wie die Wurzel gleichzeitig solide steht und trotzdem dekorativ aussieht. Schön ist es, wenn auf der Baumscheibe auch noch Platz für eine Kerze bleibt.

2. Nägel als Kerzenhalter

Die Flächen, auf denen man die Kerzen platziert, sind am besten eher flacher, damit die Kerzen gut am Holz anliegen. Als Kerzenhalter setzt die Bäuerin Nägel ein. Damit die Kerzen fest auf der Wurzel sitzen, wählt man ausreichend lange Nägel aus: Sie sollen einerseits fest in der Wurzel stecken, aber auch noch weit genug herausschauen, damit die Kerzen gut auf ihnen halten.

Tipp von Bäuerin Martina Keck: Je nach Konstruktion kann es leichter sein, die Nägel für die Kerzen schon einzuschlagen, bevor man die Wurzel an der Baumscheibe befestigt.

3. Kerzen aufstecken

Bevor sich die Kerzen überhaupt auf die Nägel stecken lassen, muss man die Nägel-Köpfe mit einem Seitenschneider abknipsen.

Tipp von Bäuerin Martina Keck: „Wenn man die Nägel mit einem Feuerzeug erhitzt, dann geht das Aufstecken leichter von der Hand.“

4. Adventskranz ausschmücken

Nachdem alle Kerzen festgesteckt sind, kann man schließlich mit dem Dekorieren beginnen. Die Bäuerin klebt das Moos mithilfe von Heißkleber fest, mit dem Handtacker befestigt sie Zweige am Holz.

Die getrockneten Orangenscheiben werden einfach aufgelegt. Wer mag, kann auch Zweige der Hagebutte, Flechten oder Zapfen hinzufügen. Zum Schluss rundet Keck ihren naturnahen Adventskranz mit feinem Basteldraht und Deko-Wolle ab. „So kann der Advent kommen“, freut sie sich.

Brandgefahr beim Basteln im Blick haben

Wichtig: Ein Adventskranz aus Naturmaterialien birgt auch Brandgefahr! Deshalb sollte man den Kranz mit den brennenden Kerzen nie aus den Augen lassen. Verlässt man das Zimmer, werden die Kerzen gelöscht!

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