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Agrarblogger-Camp 2018

Agrarblogger-Treffen: Gemeinsam für eine noch wirksamere Online-Arbeit

Podiumsdiskussion beim Agrarblogger-Camp
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Sabine Leopold, agrarheute
am
23.02.2018

Am Donnerstag und Freitag trafen sich in Frankfurt rund 100 Agrarblogger und Online-Spezialisten aus dem Landwirtschaftsbereich. Es ging dabei um Erfahrungsaustausch – und nicht zuletzt auch ums Gemeinschaftsgefühl.

Die meisten Teilnehmer am zweiten deutschen Agrarblogger-Treffen waren längst miteinander bekannt. Und doch schielten viele im Gespräch vorsichtig auf das Namensschild ihres Gegenübers, denn die deutsche Agrarblogger-Szene kennt sich oft nur virtuell aus gemeinsamen Diskussionen auf diversen Online-Plattformen.

Das zu ändern war eine der Intentionen für das nunmehr schon zweite „Agrarblogger-Camp“, das in diesem Jahr veranstaltet wurde im Haus der DLG in Frankfurt.

Das dlv-Onlineportal Hofheld war Medienpartner der Veranstaltung und auch agrarheute war für Sie natürlich dabei.

Bessere Kampagnen gefragt

Die Neugier auf die anderen Mitstreiter in der Online-Agrarwelt war groß, deshalb gehörte die – sonst oft lästige – persönliche Vorstellung der rund einhundert Teilnehmer auch zu den Highlights der Veranstaltung. 

Doch die beiden Tage steckten auch voller Wissens- und Erfahrungsaustausch.

Am Donnerstag standen eine wirkungsvolle Öffentlichkeitsarbeit und der richtige Auftritt gegenüber Medien und Verbrauchern im Mittelpunkt. Reputationsberater und Medientrainer Prof. Dr. Matthias Michael beispielsweise vermittelte seine Vorstellungen, wie eine gute und wie eine misslungene Präsentation nach außen wirken und wie sich Fehler vermeiden lassen. Er forderte zu wirksameren Kampagnen aus den Reihen der Landwirtschaft auf – etwas, was auf Seiten der NGOs längst zum Tagesgeschäft gehöre.

Praktische Tipps für Blog-Neulinge und -Fortgeschrittene gab es von Journalist und Blogger Matthias Süßen.

Tipps und Tricks aus der Blogger-Praxis

Der Abend gehörte dem Erfahrungsaustausch – und der Mentaltrainerin und Kabarettistin Elke Pelz-Thaller, die in ihrem Auftritt für Annäherung und Perspektivwechsel zwischen Kontrahenten warb.

Am Freitag trafen sich die Camp-Teilnehmer in Workshops. Dabei ging es vor allem um praktische Fragen wie den Videodreh mit dem Handy oder den Aufbau eines Blogs. agrarheute-Fotoredakteur Jan-Philipp Eberstein gab Tipps zu Qualitätsverbesserung und Wirkungsweise von Fotos.

Mut für kommende Aufgaben

Die Teilnehmer am Agrarblogger-Treffen 2018 waren am Ende begeistert von Erfahrungsaustausch und Gemeinschaftsgefühl, die Mut gemacht haben für kommende Aufgaben. Einmal mehr wurde allen klar, dass es bei einer wirksamen Öffentlichkeitsarbeit auf jeden Einzelnen und gleichzeitig auf die Kraft der Gemeinschaft ankommt.

Meinungen, Bilder und Filme zum Agrarblogger-Treffen in Frankfurt finden Sie bei Twitter und Facebook unter dem Hashtag #agcamp18. Und unter www.hofheld.de gibt es den großen Rundumblick in einer 360°-Reportage.

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