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Soziale Medien

Agrarblogger: Welcher Kanal zu Ihnen passt

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Dagmar Deutsch, agrarheute
am
07.03.2018

Das Internet bietet Landwirten viele Möglichkeiten zur Öffentlichkeitsarbeit. Welches soziale Medium für Sie das richtige ist, hängt von Ihren Vorlieben ab.

Soziale Medien sind Informationskanäle, Diskussionsplattformen und Meinungsbildner. Schon längst nutzen auch Landwirte sie zur Imagearbeit, zum Beispiel als Agrarblogger. Welches und wie viele der sozialen Medien Sie für Ihre Öffentlichkeitsarbeit nutzen, hängt von Ihrer Persönlichkeit ab. Schreiben Sie lieber längere Texte? Fotografieren Sie gerne? Oder möchten Sie Ihre Gedanken lieber sofort teilen?

Blog: Längere Texte mit Hintergrundinformation

Ein Blog ist eine Art Internetmagazin. Hier veröffentlichen Sie Beiträge, die mindestens 400 Wörter enthalten. Darin bringen Sie dem Leser ihre Erfahrung näher und versorgen ihn gleich­zeitig mit Hintergrundinformationen. Mit dem persönlichen Schreibstil bauen Sie über Blogbeiträge eine Bindung zu Lesern auf. Einzelne Beiträge können leicht über Suchmaschinen wie Google gefunden werden. Ihren Blog können Sie mit anderen Kanälen kombinieren.

Facebook: Diskussionen im Blick haben

Auf Facebook berichten Sie über Aktuelles und diskutieren mit anderen Nutzern. Bei einem Posting sollten Sie sich auf wenige Sätze beschränken, da zu lange Posts erfahrungsgemäß nicht zu Ende gelesen werden. Diskussionen können aber auch ausarten, deshalb sollten Sie stets einen Blick darauf haben. Den Inhalt sollten Sie auf die Zielgruppe zuschneiden und beim Verbraucher nicht zu viel Fachwissen voraussetzen.

Instagram: Emotionale Bilder aus dem Alltag

Instagram ist eine App für Smartphones, um Fotos und Videos zu teilen. Die Bilder sollen Emotionen erzeugen und Interesse wecken. Instagram-Bilder geben Verbrauchern einen authentischen Einblick in Ihren Betrieb und machen neugierig. Auf einem verlinkten Blog oder einer verknüpften Facebook-Seite können Sie dann mehr Informationen bereitstellen.

Twitter: Meinung und Gedanken in Echtzeit

Bei diesem Echtzeitmedium stellen Sie mit kurzen Statusnachrichten, sogenannten Tweets mit maximal 280 Zeichen Text und Fotos oder Videos, Aspekte Ihres Alltags oder Meinungen zu spezifischen Themen dar. Weil Twitter so schnelllebig ist, entstehen hier kurzfristige Konversationen. Aufgrund der begrenzten Zeichenzahl leidet die Informationstiefe. Auch Twitter können Sie mit Instagram oder Facebook verknüpfen.

YouTube: Videos als TV-Ersatz

Auf dem Videoportal laden Sie Videos mit beliebiger Länge hoch. In einem Textfeld unter dem Video beschreiben Sie, was in dem Film zu sehen ist. Die Kombination von Bewegtbild und gesprochenem Wort eignet sich gut, um komplizierte Sachverhalte darzustellen. Immer mehr Menschen nutzen YouTube als TV-Ersatz sowie als Suchmaschine.

In den kommenden Ausgaben der agrarheute werden wir Ihnen Landwirte vorstellen, die diese Kanäle mit Leidenschaft nutzen und daraus auch betrieblichen Erfolg ableiten können.

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Aktuelles Heft August 2018

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