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Politik national

'Agrarfraktion' im Bundestag wächst

von , am
22.10.2013

Im neuen Bundestag sitzen nun 18 Land- und Forstwirte. Damit ist der Anteil der Abgeordneten, die Bezug zum ländlichen Raum haben, gestiegen.

Über die künftige Rolle der Direktzahlungen gibt es zwischen den Parteien unterschiedliche Ansichten. © Deutscher Bundestag / Katrin Neuhauser
Die Fraktion des ländlichen Raumes im Deutschen Bundestag ist gewachsen. Gerade Landwirte sind mit den besten Wahlkreisergebnissen in den neuen Deutschen Bundestag eingezogen. Darüber informiert der Deutsche Bauernverband (DBV) anlässlich der heutigen Konstituierung des Deutschen Bundestages. Er verbindet damit die Hoffung auf eine große, überparteiliche Koalition für eine vielfältige, moderne bäuerliche Land- und Forstwirtschaft und vitale ländliche Räume.

Im September haben wir bereits darüber berichtet, welche Abgeordnete einen landwirtschaftlichen Hintergrund haben und welcher Partei sie angehören. Dabei stellte sich heraus, dass besonders viele landwirtschaftliche Abgeordnete der CDU/CSU angehören.
  • Landwirte im Bundestag (23. September) ...

Mehr Land- und Forstwirte als 2009

Nach Auswertungen des DBV geben 33 Bundestagsabgeordnete an, Ausbildung, Studium oder Beschäftigung in der Land-, Agrar- oder Ernährungswirtschaft zu haben. Dazu zählen mit über 18 Abgeordneten wieder mehr Land- und Forstwirte als 2009, ebenso wie Tierärzte, Winzer oder Hauswirtschaftsmeisterinnen und Ökotrophologen. Über diesen engeren Kreis der Vertreter der Land-, Agrar- und Ernährungswirtschaft hinaus verweist der DBV zudem auf die vielen Abgeordneten aus ländlichen Wahlkreisen und mit speziellem Bezug zu agrar- und verbraucherpolitischen Fragestellungen.

Rukwied bietet Gespräche an

Nicht nur den Vertretern der "ländlichen Agrargemeinde" hatte DBV-Präsident Joachim Rukwied bereits kurz nach der Bundestagswahl zum Einzug in den neuen Deutschen Bundestag gratuliert. Auch das Gespräch über wichtige politische Themen wie die nationale Umsetzung der EU-Agrarpolitik, die Weiterentwicklung der modernen Nutztierhaltung, die Gestaltung der Energiewende oder den besseren Schutz landwirtschaftlicher Nutzflächen hat er angeboten.
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