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Vernetzung

agrarfrauen Netzwerktreffen: Mehr Selbstbewusstsein zeigen!

agrarfrauen-Netzwerktreffen
am Donnerstag, 14.11.2019 - 14:10 (Jetzt kommentieren)

Das agrarfrauen-Netzwerktreffen auf der agritechnica hat vor allem eins gezeigt: Frauen brauchen Selbstvertrauen!

Bereits zum zweiten Mal trafen sich Frauen aus der agrarfrauen-Facebookgruppe von agrarheute zu einem Netzwerktreffen. Veranstaltungsort diesmal: die agritechnica in Hannover.

Rund 50 Frauen aus Landwirtschaft, vor- und nachgelagerten Bereichen sowie aus der Agrarpolitik kamen zusammen, um sich zum Thema "Chancen, Stolpersteine, Rollenbilder - so behaupten sich Frauen in der Landwirtschaft" auszutauschen.

Männer können besser "trommeln"

Dr. Carin-Martina Trötzsch, Geschäftsführerin des agrarfrauen-Sponsors Corteva Agriscience, betonte in der Forumsdiskussion, wie wichtig in ihren Augen Frauen in einem Unternehmen sind. Aber sie machte auch klar: "Männer können besser trommeln." Frauen falle es oft schwer, die eigenen Leistungen "zu bewerben".

Einfach machen!

Landwirtin, Unternehmerin und Ceres-Gewinnerin Anne Körkel ergänzte dazu: "Wir Frauen zögern oft zu lange." Während Männer oft viel entschlossener und weit weniger perfektionistisch neue Ideen umsetzen, neigten Frauen dazu, alles irgendwie Abwägbare zu durchdenken. Körkels Aufruf: "Einfach machen!"

Mehr Selbstbewusstsein beim eigenen Können

Katrin Fischer, agrarheute-Ressortleiterin Technik/Pflanzenbau, berichtete aus ihren persönlichen Erfahrungen: "Eine Frau im Agrartechnikressort ist immer noch eine Ausnahme. Mir passiert es heute noch, dass ich bei einem Maschinentest erst einmal abgecheckt werde: Versteht die überhaupt was davon?" Von so etwas dürfe man sich nicht abschrecken lassen. Mehr Selbstbewusstsein beim eigenen Wissen und Können sei die Devise.

Mangelhafte Altersvorsorge von Frauen in der Landwirtschaft

Für die Politik saß Landwirtin und FDP-Agrarexpertin im Bundestag Carina Konrad im Forum. Sie verwies vor allem auf das Problem, dass Frauen auch heute noch oft auf 450-Euro-Basis im Unternehmen angestellt seien. "Das kann vor allem bei einer Trennung und bei der Altersvorsorge zur Existenzbedrohung werden." Gemeinsam müssten Frauen aus der Landwirtschaft und politische Vertreter an dieser Baustelle arbeiten.

1.800 vernetzte agrarfrauen

Die Themen des Netzwerktreffens haben das Interesse der Frauen offenbar punktgenau getroffen. Im vollen Saal herrschte ungeteilte Aufmerksamkeit. Und nach der Forumsdiskussion gab es rege Gespräche in kleinen Gruppen.

Viele betonten - wie auch schon beim ersten Netzwerk Treffen - als wie wichtig sie die agrarfrauen-Vernetzung einschätzen. Das schlägt sich auch in der agrarfrauen Facebookgruppe nieder: In dieser Woche konnten die agrarfrauen das 1.800. Gruppenmitglied begrüßen. Mehr zur agrarfrauen Netzwerk Gruppe lesen Sie hier in diesem Artikel.

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