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Politik EU

Agrarhaushalt: Mehr Kleinbetriebe von Kürzungen betroffen

© agrar-press
von , am
17.09.2013

Brüssel - Um den EU-Agrarhaushalt für 2014 zu finanzieren, will die EU-Kommission mehr Kleinbetriebe heranziehen. Die Freigrenze wird gesenkt. Dafür vermindert sich aber die Kürzung der Direktzahlungen.

Für den Betrieb ist wichtig zu wissen, wie die Liquidität zu jedem Planungszeitpunkt des Wirtschaftsjahres aussieht. © Mühlhausen/landpixel
Die EU-Kommission möchte mehr Kleinbetriebe zur Finanzierung des EU-Agrarhaushalts 2014 heranziehen. So müssen alle landwirtschaftlichen Betriebe mit Direktzahlungen von mehr als 2.000 Euro pro Jahr mit Kürzungen rechnen.
 
Die Freigrenze für die EU-Finanzdisziplin für das kommende Jahr wird von 5.000 auf 2.000 Euro gesenkt. Die EU-Kommission hat damit die Regelungen für 2014 an den Reformbeschluss für die folgenden Jahre angepasst. Die Verwaltung der Direktzahlungen soll damit erleichtert werden.

Kürzungen nur noch vier statt fünf Prozent

Allerdings vermindern sich die Kürzungen von bisher knapp fünf auf nur noch vier Prozent.
 
Im Oktober veröffentlicht die EU-Kommission ein Berichtigungsschreiben für den EU-Haushalt 2014. Wenn für die Marktverwaltung keine unvorhergesehenen Mittel gebraucht werden und über Anlastungsverfahren an die EU-Mitgliedstaaten Einnahmen für das EU-Budget entstehen, dann werden die bisher veranschlagten 1,47 Milliarden Euro nicht im vollen Umfang gebraucht.

Hälfte der Direktzahlungen ab 16. Oktober

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