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Politik national

Agrarministerkonferenz mit Mammutprogramm

von , am
27.09.2012

Im baden-württembergischen Kloster Schöntal beraten zurzeit die Agrarminister von Bund und Ländern über die Agrarpolitik. Mehr als 50 Themen stehen auf dem Programm.

Im Kloster Schöntal beraten zurzeit die Agrarminister von Bund und Ländern übder die Agrarpolitik.
Die Herbstkonferenz der Agrarminister von Bund und Ländern findet noch bis zum 28. September im Kloster Schöntal, Baden-Württemberg statt. Zum Auftakt fordertete der Deutsche Bauernverband die Bundesregierung und Bundesländer dazu auf, die Politik für erneuerbare Energien mit Augenmaß und Sachverstand fortzuentwickeln.
 
 
 
 
Außerdem sollten die Minister ihr Engagement zum Flächenschutz verstärken und sich gegen die kontraproduktiven Vorschläge von EU-Agrarminister Ciolos zu stellen.
Bauern aus Baden-Württemberg werden diese Forderungen in den Tagen der Agrarministerkonferenz vor Ort bekräftigen. 

Keine neue Bürokratie für Landwirte

Über 50 Tagesordnungspunkte und damit nahezu alle aktuellen Themen der Agrarpolitik stehen bei der Agrarministerkonferenz an. Die Agrarminister von Bund und Ländern sind gefordert, nicht aus jedem Tagesordnungspunkt neue Bürokratie für die Landwirte entstehen zu lassen.
Dies gelte insbesondere auch für die landwirtschaftliche Nutztierhaltung. Allein die zahlreichen Forschungsvorhaben und Feldstudien zur Verbesserung der Haltungsbedingungen von Nutztieren, mit denen sich die Agrarminister unter anderem beschäftigten, zeige aber auch, dass der Tierschutz und das Wohlbefinden der Tiere in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung sich in ständiger Verbesserung und Entwicklung befänden. Der DBV macht jedoch darauf aufmerksam, dass dies nur gemeinsam mit den Tierhaltern zu realisieren ist und diese zuvor die finanziellen Möglichkeiten für Investitionen am Markt erwirtschaften müssen.
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