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Politik national

Aigner ändert Gentechnik-Gesetz

von , am
11.08.2010

München/Berlin - Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner gibt offenbar dem Druck aus Bayern nach. So will Aigner im Herbst einen Entwurf zur Änderung des Gentechnikgesetzes vorlegen, berichtet die ISN.

© Bockholt

Der BMELV-Vorschlag solle konkret vorsehen, dass die Bundesländer die Abstände zwischen Feldern mit gentechnisch veränderten (GV-)Pflanzen und Feldern mit herkömmlichen Pflanzen selbst festlegen können.

Bayerns Umweltminister Markus Söder hatte vor kurzem angekündigt, Bayern zu einem Feinkostladen machen zu wollen, ganz frei von Gentechnik. Geht die Gesetzesänderung durch, kann Bayern so große Abstände festlegen, dass der Anbau von GVO-Pflanzen in der Praxis unmöglich wird. Auch der Bayerische Bauernverband begrüßt dies. Bislang sind die Feldabstände bundeseinheitlich geregelt. Sie betragen zu konventionell bebauten Feldern 150 Meter und 300 Meter zu ökologischem Anbau. (dlz agrarmagazin)

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