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Agrarwetter

Aktuelle Unwetterwarnungen: Starker Schneefall in Bayern

Schild warnt vor Schneestrurm
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Anke Fritz, agrarheute
am
05.01.2017

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Unwettern: Für Bayern bleibt die Warnung vor starkem Schneefall mit Schneeverwehungen zunächst gültig.

Sturmtief "Axel" zieht langsam weiter: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine Unwetterwarnung für Baden-Württemberg am frühen Donnerstagmorgen wieder aufgehoben. In Bayern blieb die Warnung vor starkem Schneefall mit Schneeverwehungen zunächst gültig. Vor allem im Schwarzwald und im Alpenraum sei aufgrund von starkem Schneefall und Schneeverwehungen Vorsicht geboten, sagte ein DWD-Sprecher in Offenbach. Dort sorgten Sturm und Schnee für zahlreiche Unfälle. Im Süden von Oberbayern gab es zwischen Mittwoch- und Donnerstagmorgen etwa 160 Verkehrsunfälle, wie ein Polizeisprecher sagte. Das seien etwa dreimal so viele wie sonst.

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Stärkste Sturmflut seit 2006

Die stärkste Sturmflut an Deutschlands Ostseeküsten seit 2006 hat in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zu Überschwemmungen und Schäden geführt. Betroffen waren am Mittwochabend etwa Kiel, Lübeck, Rostock, Warnemünde, Flensburg, Eckernförde, Wismar und Usedom. Auf Rügen wurden einzelne Deiche überspült, unter Wasser gesetzte Autos mussten abgeschleppt werden.

An der Ostsee lagen vielerorts die Pegelstände am späten Mittwochabend zwischen 150 und 170 Zentimeter höher als üblich. Am frühen Donnerstagmorgen war ein Teil des Wassers wieder abgelaufen: "Es war die stärkste Sturmflut seit 2006", sagte Jürgen Holfert, Leiter des Wasserstanddienstes Ostsee des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH).

Warnung vor Sturmflut an der Nordsee

Eine Sturmflut rollt auf die deutsche Nordseeküste zu. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) warnte vor Pegelständen am frühen Mittwochmorgen von rund 1,50 Meter über dem mittleren Hochwasser. Im Weser- und Elbgebiet könnten es bis zu zwei Meter sein. "Vorne am Hafen könnte das Wasser mal rüberschwappen", sagte ein Sprecher der Hamburger Polizei. "Die Fluttore bleiben aber offen." Mit Überschwemmungen wie in der Nacht auf den zweiten Weihnachtsfeiertag in der Hansestadt rechne er nicht. Damals setzte eine Sturmflut mit Hochwasser bis zu 2,73 Metern über Normalniveau einige Hafenbereiche und den Fischmarkt unter Wasser.

Mit Material von dpa

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