Login
Dorf und Familie

Alte Landtechnik als Wertanlage, Hofnachfolger und Einzelkornsaat im Raps

Externer Autor ,
am
27.01.2012

Lohnt es alte Traktoren als Kapitalanlage zu kaufen? Welche Chancen hat man als "Hofnachfolger" auf fremden Betrieben und warum Einzelkornsaat im Raps?

Landmaschinen-Oldtimer als Kapitalanlage
 
Landmaschinenfan startet dieses Thema, er schreibt: "Viele PKW-Oldtimer gelten heute als wertvolle und gewinnbringende Kapitalanlage. Autos die einst neu keine 50 000DM kosteten, sind heute das zehnfache wert. Könnten auch Landmaschinen-Oldtimer eine wertvolle Kapitalanlage werden? Bei Traktoren wie dem Lanz Bulldog, Schlüter Traktoren, Unimog oder den ersten Claas SF-Mähdreschern könnte ich mir das durchaus vorstellen. Schlechter sieht die Oldtimer-Prognose für Traktoren wie Fendt Farmer 100, Deutz 06 oder IHC D-Familie aus. Grund: Sie schaffen es gar nicht zu Odtimern sondern werden oft bis zum Auseinanderbrechen eingesetzt." Calle89 meint dazu: "ich denke mal es werden auch noch einigen alte Fendt Farmer 100, Deutz 06 oder IHC D-Familie dieses überleben und irgendwann als Oltimer zubesichtigen sein.. Siehe doch den Lanz an der wurde damals auch lange gefahren und benutz genau so denke ich sieht es bei dennen auch aus. Sie sind halt wichtige helfer im Alltag und werden als Hofschlepper immer noch gerne genommen, weil sie Wendig robust und leicht zu Warten sind ohne große Elektronik." DWEWT arbeitet auch mit seiner Wertanlage: "Ich arbeite mit Schlüter-Schleppern. Habe fünf Stück davon. Vier sind im täglichen Einsatz, einer steht komplett restauriert unter der Folie. Alle werden regelmässig gewartet und ein pfleglicher Umgang lässt sie technisch als auch optisch gut darstehen. Steuerlich könnte der regelmässige Wertzuwachs mal zum Problem werden. Einige Landtechnikhändler der Region, wollten mir die Schlepper schon gegen aktuelle Typen "richtiger" Schlepper eintauschen. Ich habe es dankend abgelehnt. Sie werden wohl mit mir in den Ruhestand gehen."

Versicherung für PV Anlage

BBB sucht Hilfe im Forum Photovoltaik: "Seid ende letzten Jahres habe ich eine kleine PV Anlage auf meinem Wohnhaus. 7kwp. Meine frage ist in dieses kleinen Größenordnung eine extra Versicherung für die Anlage sinnvoll? Die normale Gebäudeversicherung deckt Schäden wie Blitzschlag, Sturmschäden Hagel usw schon ab. Eine extra Vers. würde wenn ich das richtig verstehe nur Vandalismus Diebstahl und solche Sachen zusätzlich abdecken. Mein Bruder hat auf seinem Hof eine Anlage, die er auch versichert hat. Allerdings ist die Anlage auch 10mal so groß wie meine. Die Vers. für meine 7kwp würde 120€pro Jahr kosten. Ist nicht die Welt. Was meint ihr dazu, habt ihr eine extra Vers.? Und welche Schäden werden abgedeckt?" Kone schreibt dazu: "Hallo. bei den meisten Immobilienversicherungen sind kleinere PV- Anlagen bis 10 kW mitversichert. 120 Euro für 7 kWp erscheint mir sehr teuer. Ich zahle für eine Teilanlage mit 38 kWp auch nicht mehr, komplett. Das Risiko wg Vandalismus und Diebstahl würde ich an deiner Stelle in Kauf nehmen. Wer steigt schon mit der Leiter unbemerkt aufs Hausdach und schraubt dir die Anlage ab?, Bei 1500 € je kWp lohnt sich die Sache nicht mehr. Da gibts weitaus lukrativere Diebesgüter!"
 
Passend dazu weißt 9430T im Thema Brandgefahr bei PV anlagen!? auf einen Plus-minus Bericht in der ARD hin. http://agrarheute.landlive.de/boards/thread/39141/page/1/
 

Reihenabstand im Rapsanbau?

Tracktorking möchte folgendes Wissen: "Hat jemand Erfahrung mit 45cm Reihenabstand im Raps? Ich würde gerne im Herbst mal einen kleinen Versuch machen, auch in die Richtung Einzelkornsaat statt Konventionelle Aussaat...Alle Infos und Meinungen erwünscht" Auf die Antwort von Hoiza93: "Erosion und schlechte Standraumausnützung lässt Grüßen" meint Identic: "Falsch. Zitat Dr. Joachim Bischoff : Durch die gleichmäßige Standraumverteilung werden Wasser und Nährstoffe effizienter genutzt. -> Mit einer EKS kann ich den Längsabstand präzise definieren und jedem Korn ideale Abstände zum Nachbarn ermöglichen. Die Einzelkornsaat ermöglicht einer exakte Ablage des Saatkorns, der Feldaufgang wird insbesondere bei gröberem Saatbett (Erosionsschutz) sicherer. -> Ich kann das Saatbett gröber lassen (größere Brocken -> besserer Erosionsschutz), da die Technik des Sägerates mir trotzdem eine präzise Ablage (Tiefe, Position, Andruck) gewährleistet." Hoiza93 ist dennoch skeptisch: "Eine normale mechanische bzw pneumatische Saemaschine die man für Getreide benutzt reicht dafür völlig aus, denn man benötigt keine Einzelkornsaemaschine im Raps (Preis-Leistungsverhältnis) Warum soviel Geld in neue Technik investieren wenn kein deutlicher Mehrertrag dadurch erkennbar ist? Geldverschwenden?" Identic kontert: "Laut Bischoff sind 7% Mehrertrag drin..Das lässt mich bei den Rapspreisen schon rechnen." und Halerebeck ergänzt: "Ausserdem verringerter Saatgutbedarf, eventuell auch verbesserter Feldaufgang der Drille gegenüber."

Hofnachfolge auf fremdem Betrieb

Auch chrisPK wendet sich mit einem speziellem Problem an die Landlivegemeide: "Selber bin ich auf nem Milchviehbetrieb aufgewachsen, den mein Bruder übernehmen wird. Nun bin ich selbst auf der Suche nach einem eigenen Betrieb. Immer wieder lese ich, dass in manchen Bundesländern zwei drittel der Landwirte keinen Nachfolger haben. Ein Bekannter meinte gar zu mir: Es gibt viele Bauern, die zwar Nachfolger bräuchten, aber keine wollen, sondern den Betrieb lieber auslaufen lassen. Was ich eigentlich schade finde. Mit Sicherheit ist es schwierig als Fremder auf einem Hof anzufangen, erstmal mitzuarbeiten, um den Hof evtl. mal zu übernehmen, da muss schon alles wirklich gut passen. Gibt es unter euch Lesenden Landwirte, die irgendwann in den nächsten Jahren einen Nachfolger brauchen, oder andere Landwirte kennen die einen brauchen und auch suchen? Gibt es überhaupt Landwirte, die an Fremde auf Leibrente übergeben würden? Ich wäre dankbar über einige Kommentare und Meinungen von euch." borchi hat das selbe Problem: "Das Problem hast nicht nur du ( ich auch) es gibt zwar genügend Betriebe die Hofnachfolger suchen aber meist nur an Famielen Ich würde auch gerne ein Betrieb leiten brauch ja nicht leibpacht sein sonder z.B. GbR-Gründung"

Mit Klasse T schwarze Nummern fahren?

michaelm möchte wissen: "Also meine Frage ist ob ich mit der Klasse T schwarze Nummern fahren darf oder nicht. Ein paar Bekannte meinten ja wenn ich Land oder Forstwirtschaftlich fahre und manche auch nein. kann mich einer mal aufklären?" Notill schreibt: "Das schwarze Nummernschild besagt nur, das der Schlepper versteuert ist, also auch ausserhalb der LOF genutzt wird. Mit dem T-Schein darf ich den Schlepper fahren, WENN ich LOF gründe habe. Also: den Kran auf die Baustelle ziehen geht nicht! Der T gilt nur für LOF -Tätigkeiten, wie auch das grüne Nummernschild. Dieses bekommt nur wer auch LOF hat. Viele Landwirte haben aber auch schwarze Nummernschilder wegen Kommunalarbeiten usw. für nicht LOF-Tätigkeiten braucht man den LKW-Schein. Ach ja... Oldtimertreffen ist nicht LOF!" Dazu schließt sich sg2driver mit folgender Frage an: "Auch wenn die Frage sicher tausend mal durchgekaut wurde, dürfte ich mit dem T bei nem LU fahren?" Darauf wiederum Notill: "Wenn du landwirtschaftliche Tätigkeiten mit dem Schlepper ausführst, dann JA! Mit dem T darfst du auch einen auf 60km/h reduzierten LKW fahren, wenn du landw. Transporte machst. Hat nix mit dem Fahrzeug zu tun, nur mit der Tätigkeit! So darf man mit dem T zum beispiel nicht für einen Händler die Schlepper ausliefern, aber für den Bauren holen, darf man. (Deutschland eben)"

weitere interessante Themen der letzten Woche

Siliermitteldosierung auf dem Schwader
http://agrarheute.landlive.de/boards/thread/38996/page/1/

Digitaler Satelliten-Receiver - Tips zum Kauf?
Auch interessant