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Gerichtsverfahren

Nach 'Amok-Lage': Prozess gegen querulanten Landwirt

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Julia Eder, agrarheute
am
16.01.2017

Er wollte seine Kühe vor Tierquälerei schützen, verlor die Nerven und demolierte zehn Autos. Nun kämpft der Landwirt gegen die Einweisung in die Psychiatrie.

Im Mai letzten Jahres verlor ein Landwirt bei Kiel komplett die Nerven: Mit seinem Frontlader demolierte er zehn Autos, darunter auch fünf Polizeiwagen. Das Veterinäramt bestand darauf, dass er seinen Rindern Ohrmarken setzt. Der 53 Jahre alte Betriebsleiter sah darin aber Tierquälerei.

Die Reaktion des Landwirts bezeichnete der damalige Einsatzleiter nun beim Prozess vor dem Landgericht Kiel als "Amok-Lage".

Prozess sei "Verarsche"

Aus dem Gericht wird weiterhin berichtet, dass der 53-Jährige sich einer ihm feindlich gesinnten Justiz- und Behördenwillkür ausgesetzt fühle. Den Prozess bezeichne er immer wieder als "Verarsche". Laut Spiegel-Information wolle ihn die Staatsanwaltschaft in die geschlossenen Psychiatrie einweisen. Die Rinder des Landwirts seien inzwischen verkauft.

Mit Material von spiegel.de

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