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Politik national

Angriffe auf Tierhalter: Verbände fordern politische Unterstützung

von , am
09.08.2011

Berlin - Nach Brandanschläge und Einbrüchen sind viele Tierhalter in Sorge um ihr Hab und Gut. Das darf es nach Meinung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) und des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) in einem Rechtsstaat nicht geben.

Brand
DBV und ZDG fordern mehr Rückhalt von Seiten der Politik, wenn radikale Tierschützer z. B. auch vor Brandanschlägen nicht zurückschrecken. © fotolia
Nach dem Brandanschlag auf eine Hähnchenmastanlage vor rund drei Wochen und der Einbruch-Serie in Geflügelställe in den letzten Tagen meldeten sich beide Verbände jetzt in einer Presseerklärung zu Wort: „Wir brauchen die klare Botschaft der Politik, dass die Land- und Ernährungswirtschaft in Deutschland mit der Erzeugung von tierischen Nahrungsmitteln einen wichtigen Beitrag zur Versorgung der Menschen mit tierischen Lebensmitteln leistet - und zwar auf klarer gesetzlicher Grundlage. Das, was aktuell gegen die Tierhalter betrieben wird, gleicht mehr einer Hetze, und hat den Weg einer konstruktiven und rechtsstaatlichen Auseinandersetzung verlassen“.

"Wir haben nichts zu verstecken"

Die beiden Spitzenverbände erinnern daran, dass durch solche kriminellen Handlungen schwerste wirtschaftliche Schäden, aber auch enorme psychische Belastungen für die Bauernfamilien und deren Mitarbeiter entstehen. Die häufig auch medial beklagte Intransparenz der Branche, der offenbar mit einem neuen „investigativen Journalismus“ begegnet werden soll, ruft bei beiden Verbänden nur Kopfschütteln hervor. „Allein unser Bekenntnis zu einer modernen, zukunftsfähigen Landwirtschaft verpflichtet uns zu maximaler Transparenz, der wir auch nachkommen. Wir haben nichts zu verstecken. Wir können stolz auf das sein, was die Land- und Ernährungswirtschaft täglich leistet: Nämlich die Erzeugung von hochwertigen Lebensmitteln unter Einhaltung von höchsten Tier-, Verbraucher- und Umweltstandards.“
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