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Dorf und Familie

Anpassungen bei Mütterrente tritt in Kraft

pd
am
01.07.2014

Ab heute treten die von der Koalition beschlossenen rentenrechtlichen Verbesserungen bei Mütterrente und Erwerbsunfähigenrente in Kraft.

Die Mütterrente muss nicht beantragt werden. Die Rentenversicherung wendet sich unaufgefordert an die berechtigten Frauen. Das kann im Einzelfall etwas dauern, führt aber nicht zum Verlust von Rentenzahlungen. Gegebenenfalls kommt es zur Nachzahlung. Profitieren werden von der Mütterrente in erster Linie Frauen mit geringer Erwerbsbiografie. Bei ihnen wird die Rentenlücke im Vergleich zu Frauen mit längerer Erwerbsbiografie kleiner. Auch Bezieherinnen kleiner und mittlerer Einkommen profitieren davon überdurchschnittlich.

Hintergrund Rentenpaket

Die sogenannte Mütterrente ab 1. Juli 2014 sieht vor, dass Frauen für vor 1992 geborene Kinder einen zusätzlichen Renten-Entgeltpunkt bekommen. Zudem können künftig Arbeitnehmer schon mit 63 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen, wenn sie 45 Versicherungsjahre aufweisen.
 
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