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Dorf und Familie

Anschläge auf Häcksler, gebrauchte Großtraktoren und Hunde aus dem Tierheim

Externer Autor
am
12.10.2012

Wie kann man sich gegen Anschläge auf Maishäcksler schützen? Sind gebrauchte Großtraktoren für mittlere Betriebe eine Alternative?

Gebrauchter Großschlepper
 
November11 fragt: "Suche nach einen gebrauchten Schlepper ca. 250 PS.Welche Marke könnt Ihr empfehlen? Sind Schlepper mit Preisen um 50.000 Euro noch brauchbar?"
 
agricultur meint: "Bei uns in der Gegend wird sowas (50.000 Euro) öfters mal gekauft, da muss man schon gute Nerven haben und viele günstige Monteure und ca. 30.000 Euro für Rep., nichts für einen Zartbesaiteten Menschen, aber wer weiß was er will kann schon was gescheites Finden. Bei uns werden CASE/ Fendt gekauft. es macht schon was her wenn ein mittelgroßer Betrieb mit so einen Geschoss durch die Gegend fährt meist passen die Geräte nicht zum Großschlepper oder der Großschlepper wird nur für einen besonderen Einsatz mit wenig Stunden benötigt."
 
JensH gibt den Tipp: "Miete dir da lieber einen Schlepper,fragt doch mal deinen Händler deines Vertrauens. Für 25 Euro/h kriegst bestimmt einen mit Versicherung in deiner Größe. Wenn du damit die Grundbodenbearbeitung machst bist du so bei 300h. 300x25=7500 Euro,dann kommt die AK und Diesel dazu. Das sind in 10 Jahren 75.000 Euro, hält das der alte Schlepper für 50.000 Euro überhaupt durch,wahrscheinlich brauchste neue Reifen,neues Getriebe und vielleicht bisschen Elektronik,da biste schon über 75.000 Euro. Wie viel ha hast du und was für Traktoren sind vorhanden,was soll mit dem Traktor gemacht werden,wie von geschätzt Bodenbearbeitung?"
 
Und 2011 schreibt: "Kenne einen Betrieb, der setzt so um die 10oder 11 Case Magnum der ersten Generation bzw. mit der eckigen Haube ein, die Schlepper liegen alle weit über 10.000 Betriebstunden bis 20.000 Std. und er hat schon manches neues Hightech Produnkt nach der Garantie wieder verkauft, weil die auch nicht zuverlässiger waren. ( diese Schlepper liegen bestimmt noch weit unter deiner Preisklasse und sind Jährlich um die 10.000 Std im Einsatz und also immer noch brauchbar). Es gibt bestimmt etliche Schleppertypen, ( meist die "Ackerschweine der Ammis") die auch im Alter noch zuverlässig laufen, kritischer ists evtl. bei den neueren mit viel Elektronik vollgepackten Schleppern, da sind oft die Elektonikprobleme häufiger und teuerer als die Mechanischen Reperaturen." 

Anschläge auf Lohnbetriebe

mark721 schreibt: "In den letzten Tagen kam es in NRW wiederholt zu einem FAST Totalschaden eines Häckslers (Vorpresswalzen-Messertrommel-Korncracker-Beschleuniger). Unbekannte vom Fach haben VA Stahl in den Mais gesteckt/gehangen. Dieser wird vom Häcksler nicht erkannt, da VA nicht magnetisch ist. Wie kann man sich gegen so was schützen ??? Habt ihr auch Erfahrungen mit solchen Vorkommnissen?"
 
Simon512 antwortet: "Bei mir in der Nachbarortschaft war das auch, höchstwahrscheinlich Edelstahlschrauben, da sie sonst der Metalldetektor erkannt hätte. Aber nach dem Schaden wurde fie Fuhre abgekippt und alles durchwühlt, wurden aber nur kleine Brocken Stahl gefunden, also nix definierbares. Die Bilanz, der komplette Cracker beim 950er kaputt und rund 50.000 Euro Schaden. Der Mechaniker meinte, dass der Fahrer da keinen Schaden davon genommen hat ist ein Wunder, da die ganzen Messer durch die Gegend geflogen sind" Und treefighter meint: "Im Grunde genommen hört man jedes Jahr zum Anfang oder der Mitte von der Maissaison das gleiche Thema wieder! Irgendwo gibt es immer ein paar schwarze Schafe die sich über ihr vorgehen keine Gedanken machen! Bei uns hatten sie mal alle paar m im Feld 2 Bierkisten übereinander gestapelt und diese mit Draht zusammen gebunden...Glasscherben im Mais sind auch nicht grad angenehm für die Tiere! Ein anderes mal habe ich es erlebt das große steine, die sicherlich nicht vom Boden des jeweiligen Feldes waren zwischen den oder in den reihen lagen, ein Stein ist mit in den Einzug!!! Das Resultat von der Aktion waren 3 Messer die durchgebrochen waren und 2 Stück die richtig große dellen hatten!" Und kaspaow ergänzt: "Finde ich auch eine fiese Sauerei das Ganze , aber mal ehrlich .... wundert euch das ? Ich glaube das ist erst der Anfang eines Bauernkrieges !"

Selbstständigkeit im landwirtschaftlichen Dienstleistungssektor

Stefan91sucht Anregungen zu folgendem Thema: "ich studiere Agrarwissenschaften an der TU München. Während des Studiums entwickeln sich des öfteren interessante Diskussionen über das Thema der spätern Berufswahl. Oft hört man auch Mitstudenten, die mit dem Gedanken einer späteren Selbstständigkeit im Agrarbereich spielen. Nun möchte ich euch Praktiker fragen, ob ihr Ideen, Anregungen oder Praxisbeispiele in dieser Richtung (Selbstständigkeit) habt. Ich würde mich über ein kleines "Brainstorming" sehr freuen."
 
Darky meint: "denke aus dem Stand u ohne guten finanziellen Hintergrund wird das nur im Bereich Betriebshilfe Sinn machen..... sonst wird das zu teuer u das Risiko is zu hoch."
 
SC850V sieht es ähnlich: "Maschinen sowie Unterhalt - egal welcher Art sind heutzutage viel zu teuer um z.B. ein Lohnunternehmen aufzubauen. Das geht meines erachtens nur wenn man von früher schon "klein" angefangen hat. Oder man hat im Lotto gewonnenEine Selbstständigkeit im landwirtschaftlichen Bereich aufbauen sehe ich sehr schwierig. Sicher gibt es Ausnahmen, wo zum Beispiel ein Nebenerwerbslandwirt sämtliche Felder von den Bauern eines Dorfes pachtet (die bereits aufgeben) oder kauft und dann kommt da mit Sicherheit was zusammen. Aber das ist nicht oft der Fall.  Ein Beispiel wäre z.B. in die technische Beratung als Schnittstelle von einem Unternehmen zu den einzelnen Landwirten zu gehen (egal ob Saatgut, Spiritzmittel usw.) hier kann man sich vielleicht selbständig machen, jedoch benötigt man hierzu auch erst einmal den Kundenstamm."
 
meinereiner77 weißt noch auf eine andere Problematik hin: "Ein Problem geben: Bei uns in der Gegend haben einige ein Kleingewerbe angemeldet und arbeiten auf verschiedenen Betrieben. Da taucht aber die Problematik mit der Scheinselbständigkeit auf. Also bevor Du irgendwas anfängst, würde ich das als erstes mit einem guten Steuerberater abklären."

Hund aus Tierheim?

CaseIH1455XL sucht ebenfalls Hilfe bei der Lösung eines Problemes: "der Hund meiner Oma, ein Wolfsspitz muss leider eingeschläfert werden. Nun möchte meine Oma einen neuen Wolfsspitz, da sie sonst völlig alleine auf ihrem Hof leben würde. Sie möchte nun wieder ein Welpen von einem Züchter. Das Problem ist nur, dass meine Oma schon 77 Jahre alt ist und vermutlich aufgrund ihres körperlichen Zustandes nur noch wenige Jahre auf dem Hof leben wird (auch wenn sie sich das natürlich nicht eingestehen will). Und da ein Wolfsspitz durchaus 13 oder 14 Jahre alt werden kann, gäbe es unter Umständen bald Niemanden mehr, der sich um das Tier kümmert. Mein Gedanke war nun, dass man eventuell einen Hund aus einem Tierheim anschafft. Ich weiß natürlich, dass Wolfsspitze sehr seltene Hunde sind. Aber wenn ein geeignetes Tier in einem Heim zur Verfügung stünde, könnte man es dann ohne größere Bedenken mitnehmen, oder lässt man besser die Finger davon, wegen Krankheiten oder Ähnlichem?"
 
schwarzerhund ist der Meinung: "Wenn nicht geregelt ist, wo der Hund verbleibt, wenn er nicht mehr bei Omi bleiben kann, würde ich keinen anschaffen.Grundsätzlich spricht jedoch nichts gegen einen Hund aus dem Tierheim. Man muß sich nur im Klaren darüber sein, dass der Hund einen Vorgeschichte hat, die vielleicht nicht ganz in eurer Lebensumfeld passt."
 
Paula schreibt: "Ansich ein guter Gedanke. Nur muss man bedenken das diese Tiere oft eine Vorgeschichte haben, welche sie geprägt hat. Da sollte man schon ganz genau schauen welches Tier man sich aussucht. Ich hatte auch schon einen Hund aus dem Tierheim, sie hatte ein Leben lang Angst vor lauten Männer und man musste aufpassen das sie nicht nach ihnen schnappt." Alpengluehn gibt den Tipp: "Ich würde auch mal nach Spitz-Nothilfen googlen bzw. in ein paar Tierheimen ganz konkret nach einem älteren Hund fragen. Oft landen da ja auch Hunde, die vorher schon bei älteren Herrschaften waren und wegen einem Todesfall dort gelandet sind."

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