Login
Dorf und Familie

Asche als Dünger, Hundekot im Futter und eine neue Ackerwalze

ez/agrarheute
am
08.02.2013

Was tun, wenn die Rinder durch mit Hundekot verunreinigtes Heu immer wieder krank werden? Ist Asche als Dünger zu gebrauchen? Und Tipps für eine neue Ackerwalze.

Hundekot im Futter 
 
herpautro fragt um Rat: "Immer wieder führt Hundekot im Heu zu gesundheitlichen Problemen bei den Rindern. Rinder können getrockneten Kot nicht aussondern. Was sind eure Erfahrungen dazu?" Katrin kennt das Problem. Sie berichtet: "Wir haben unseren Betrieb in einem Kurort, mit vielen Touristen und dementsprechend auch vielen Hunden. Schilder aufstellen bringt leider nichts, wenn man jemanden sieht der sein Hund auf den Mähweiden Gassi führt und es ihm erklärt, warum dieses nicht gut für die Kühe ist. Es wird wird hin genommen und sie werden weiter auf den Weiden ihre Hunde lösen lassen. Nur wenn Leinenzwang ist kann man sie drauf hinweisen, bitte den Hund anzuleinen."
 
Nixi ist selbst Hundebesitzerin und schreibt: "Es ist schade und ärgerlich zugleich, wenn Hundebesitzer sogar durch Schilder auf die Umstände aufmerksam gemacht werden und nicht handeln.

Ein Leinenzwang führt aber sicherlich nicht zu dem gewünschten Erfolg, denn gerade dann sucht man sich abgelegene Felder, um den Hund überhaupt mal laufen lassen zu könne. Ein Hund - dauerhaft an der Leine, ist kein glücklicher Hund.

Hundesteuer erhöhen bringt wohl auch eher Murren, statt weniger Kot...

Würde es in jedem Bezirk eine Hundewiese oder einen Hundeacker geben, auf der Geschissen, getobt, gelaufen und getollt werden kann, wie der Hund will, wären betimmt einige Probleme damit gelöst und dem Hundebesitzer zeitgleich vor Augen geführt, dass selbst die Hundewiese sauber gehalten werden muss."
 

Asche als Dünger

2309udo hat kürzlich ein kleines Fernwärmenetz in Betrieb genommen und fragt sich jetzt, ob die Asche auch als Dünger vermarktet werden kann: "Es wird auch nur reines Holz darin verfeuert (keine Spanplatten Kunststoffe o.ä.). Es fällt eine beträchtliche Menge an Asche an - die soll ja ein wertvoller Dünger sein. Meine Frage an die Spezialisten: Seht ihr eine Möglichkeit die Asche zu vermarkten? Besteht Bedarf? Ich dachte an so 10 - 20 L Eimer, also Kleinmengen." Musang hingegen meint: "Ich fürchte fast, daß es mit der Vermarktung, so wie Du es Dir evtl. vorstellst, nicht ganz klappen wird. Offiziell ist Holzasche als Abfall deklariert und unterliegt dem Abfallbeseitigungsgesetz Als Dünger, in dem Sinne auch deklariert, bedarf sie einer Zulassung."
 
dermarquardt hat eine Idee: "Nimm eine Probe und ab zur LUFA, Untersuchung auf Nährstoffgehalt und Schwermetallbelastung, sollte ziemlich hohe Kalium, Magnesium und Calciumgehalte haben, wenn du die Nährstoffgehalte hast, dann verkauf es als Kaliumdünger an deinen Nachbarn."
 

Neukauf einer Ackerwalze

Auf dem Betrieb von kuhlio88 steht der Neukauf einer Ackerwalze an: "da bei uns in naher Zukunft ein kauf einer neuen Walze ansteht mit 6,30m Arbeitsbreite wollte ich von euch mal wissen was ihr empfehlen könnt und wo sie preislich liegen!" christiannds antwortet: "Tendenziell kannst Du da nicht soviel falsch machen. Drauf achten, dass die Lager abschmierbar sind, dieses dann auch regelmäßig machen, dann kannst Du fast jeden Hersteller nehmen.  Passieren kann dann nicht viel. Auf "nicht deutsche" Produktion würde ich dennnoch verzichten. Außer DALBO natürlich..."
 

Weitere interessante Themen der letzten Woche

Wochenrückblick: agrarheute-tv - die Woche in sieben Minuten

Auch interessant