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Umwelt

Aufreger: 11.000 tote Schafe

von , am
10.06.2015

Nach acht Tagen ohne Futter und Wasser sollen im Hafen von Midia 11.000 Schafe auf einem Schiff gestorben sein. Diese Nachricht sorgte für Aufregung in den Sozialen Netzen.

Eine Pressemitteilung der Tierschutzorganisation Vier Pfoten erreichte am 8. Juni unseren Posteingangsordner. 11.000 Schafe seien laut der Tierschutzorganisation nach einem Langstreckentransport gestorben. Die rumänische Veterinärbehörde ANSVSA wollte heute gegenüber agrarheute.com noch keine offzielle Aussage zu diesem Vorfall machen. Die Zahl der gemeldeten toten Schafe wurde von der Behörde nicht bestätigt. Außerdem sei das Schiff vor Auslaufen von der Behörde überprüft worden. Futter und Wasser seien ausreichend vorhanden gewesen, sagt ein Vertreter der Behörde, der nicht genannt werden will. Nachdem die Meldung auf unserer Seite veröffentlicht wurde, gab es zahlreiche Kommentar auf Facebook und Landlive. Diesmal sind sich die User allerdings fast einig: 

Stimmen aus dem Netz:

Johannes schreibt auf Facebook: "Schade um die Tiere, aber Landwirte sind ja so schlimm. Wer den Ruf in den Dreck zieht ist die Industrie die unmenschlich handelt, um den größt möglichen Gewinn zu machen wo gegen man als Landwirt nachhaltig denken und arbeiten muss und an das Wohl der Tiere denkt. Als "Schweine" bezeichnet Richard die Verantwortlichen. Huber Erdbeeren denkt in eine andere interessante Richtung: "...was passiert, wenn sich dann die Mastbetriebe an die osteuropäischen Aussengrenzen verlagern werden..." Viehdoktor auf Landive frag sich: Wo werden diese wohl landen ? Gibt es in Rumänien keine Ausfuhrkontrollen ? Warum kann man die Tiere nicht im Herkunftsland schlachten und dann gekühlt transportieren? Biobauer zweifelt die Glaubwürdigkeit der Meldung an: "Hm, also ich hab schon Kalbinnen exportiert zur Zucht, ich war dabei beim Verladen am Hafen, die Tiere wurden behandelt wie rohe Eier, die Lkws waren super ausgestattet, die Schiffe ebenfalls das war alles first class daher erscheint mir diese Meldung nicht unbedingt glaubwürdig, noch dazu, wenn ich den Verfasser ansehe."
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