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Politik national

Aufreger: Was bringt eine Pflanzenschutzsteuer?

von , am
15.09.2015

Unsere Meldung über die Idee einer Pflanzenschutzsteuer sorgte bei Facebook für Diskussionsstoff. Die einen finden Pflanzenschutzmittel schon teuer genug und anderer zweifelt das Fachwissen des Ideengebers an.

Eine Pflanzenschutzsteuer soll den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln minimieren. © Werkbild
Das Thema Pflanzenschutzsteuer beschäftigte die Grünen schon länger. Nun scheint es der Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume in Schleswig-Holstein, Robert Habeck, ernst zu meinen. Gestern brichteten wir auf agrarheute.com über den Anstoß der Debatte. Der Minister will eine geeignete Minimierungsstrategie für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln diskutieren. Über höhere Preise für Pflanzenschutzmittel soll eine Lenkungswirkung erzielt werden. Die User in den sozialen Netzwerken regen sich auf.

Das schreiben die User

Für Sven ist die Sache klar. Er schreibt auf unserer Facebookseite:"Die Steuer hat doch nichts damit zu tun den Pflanzenschutzmittelverbrauch zu senken. Das soll doch nur die konventionelle Produktion von Lebensmitteln unrentabel machen. Habeck ist anscheinend jedes mittel recht, um uns Landwirte in den Ruin zu treiben. Als super Idee im ironischen Sinne bezeichnet Kay den Vorschlag einer Pflanzenschutzsteuer: "Super Idee! Als wenn wir mit den Pflanzenschutzmitteln irgendwie rumsauen! Sind ja nicht teuer genug!  Bin gespannt was der sich noch für ein Schwachsinn einfallen lässt!" schreibt er auf Facebook. Eine andere Meinung hat Kai: "Find ich gut. Ist viel zu billig. Glyphosat kostet unter 4,50 Euro je Liter", so sein Kommentar. Nikk zweifelt am Fachwissen des Ministers:"ohja tolle Idee: dann kann man ja die Aufwandmengen reduzieren und Resistenzen fördern. Man sollte Habeck mal ein Buch schenken, "Grundstufe Landwirt" zum Beispiel", schreibt er.
 
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