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Dorf und Familie

Aufreger: PETA , ein Landwirt und drei tote Rehkitze

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Anke Fritz, agrarheute
am
02.06.2015

Drei Rehkitze soll ein Landwirte bei der Mahd getötet haben. Wäre das vermeidbar gewesen? Die User in den sozialen Netzen sind sich nicht ganz einig. Eine Strafanzeige geht allerdings allen zu weit.

Die Nachricht, dass die Tierrechtsorganisation PETA Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Bayreuth gegen einen Landwirt erstattet hat, sorgte in den Sozialen Netzen für Aufregung. Der Landwirt soll bei der Mahd drei Rehkitze getötet haben. Der Vorwurf lautet: Verdacht des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz sowie gegen das Naturschutzgesetz und das Strafgesetzbuch. Auf Facebook gibt es unzählige Kommentare. Hat sich der Landwirt nicht korrekt verhalten, oder ist PETA einfach skrupellos?

Auszüge aus einer emotionalen Dikussion

Jürgen Schwerdtfeger shreibt auf Facebook: "Mäht mal selbst dann wisst ihr das man es sehr schwer vermeiden kann. Mir tut es jedenfalls sehr leid wenn es mir passiert". Julia Guzinski schreibt: Wieviel Rehe kommen denn jährlich bei Autounfällen um? Da kräht auch kein Hahn nach. PETA soll mal den Ball flach halten." Allerdings scheinen auch einige mit der Vorgehensweise des Landwirtes nicht ganz einverstanden zu sein. Niklas Wolter shreibt: "Habt ihr den Artikeln überhaupt gelesen ?! Bin zwar überzeugter PETA Gegner , aber da hat der Landwirt nunmal selber schuld gehabt und das wird ihn jetzt teuer zu stehen kommen !" Catrin Kurz äußert auch Unverständnis: "Sorry, 1 Kitz ist ja noch normal, aber bei uns fällts schon auf, wenn mehrere Rehe/Kitze herumschreien oder rennen. Also bei 3 Kitzen frag ich mich schon, ob der sein Land kennt! Zudem geht das Liegenlassen gar nicht!" Christian Meier sieht die Sache anders: "Diese Petaktivisten sind doch wohl das allerletzte, die sollen mal selber Landwirtschaft betreiben, gegen versteckte Rehkitze gibt es kein Allheilmittel. 
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