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Dorf und Familie

Aufreger: PETA zeigt Tierhalter nach Stallbrand an

kk/pd
am
12.02.2015

Die Tierrechtsorganisation Peta hat erneut nach einem Stallbrand Strafanzeige gegen den Eigentümer erstattet. Das Vorgehen der Tierrechtler hat mittlerweile Methode. Des Öfteren zeigte Peta bereits Tierhalter nach Bränden an.

Erneut sieht sich ein Landwirt mit einer Strafanzeige der Tierrechtsorganisation PETA konfrontiert. Am Sonntag ist in dem Stall des hessischen Landwirts Feuer ausgebrochen. Bei dem Brand sind zehn Kälber, elf Kühe und ein Bulle verendet. Die Tierrechtler werfen dem Rinderhalter unzureichende Brandschutzmaßnahmen vor. Zudem sei die Eindämmung des Feuers erschwert gewesen durch die Lage des Gebäudes weit außerhalb von Philippsthal in der Feldgemarkung auf dem Siechenberg. Das Löschwasser musste im Pendelverkehr dorthin transportiert werden, so heißt es in der Pressemitteilung von PETA.
 

PETA Vorgehen hat Methode

Bereits im Dezember zeigte sich der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) empört über das Vorgehen der Tierrechtsorganisation. Sie hatte im Dezember Anzeige gegen einen Landwirt in Altenberge nahe Münster nach einem Stallbrand erstattet. Der Verband sieht dahinter ein systematisches Vorgehen der Tierrechtler gegen die Landwirte. Denn zwischen Regensburg, Essen, Detmold und Osnabrück wurden bereits des Öfteren nach gleichem Muster Anzeigen bei den Staatsanwaltschaften eingereicht, sobald über einen Bauernhofbrand in den Medien berichtet wurde.
 
"Wie aus den begleitenden Pressemitteilungen hervorgeht, haben die Vorwürfe zum angeblich unzureichenden Brandschutz in Tierställen allein das Ziel, die Tierhalter generell zu diskreditieren und Spenden für PETA einzuwerben.", so der WLV.
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