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Dorf und Familie

Aufreger: Quer-Redaktion amüsiert sich über Düngeverordnung

Externer Autor ,
am
27.03.2015

Die Fernsehsendung "Quer" mit Christopf Süß hat sich gestern dem Thema Nitrat im Trinkwasser gewidmet. Die Landwirte und die Verschärfung der Düngeverordnung spielten die Hauptrollen im Beitrag.

Die Landwirtschaft und das Trinkwasser. Das waren gestern Abend die Hauptthemen in der Sendung 'Quer'. © Werkbild
Gestern Abend machte sich die Quer-Redaktion in einem Fernsehbeitrag Sorgen um Deutschlands Böden und das Trinkwasser, hinterfragt die Sinnhaftigkeit der neuen Düngeverordnung und wirft die Frage auf, warum der Bauernverband die Verordnung bewusst bekämpft ? von politischer Lobbyarbeit ist die Rede. Eine Grundlage für den Beitrag war ein über zweistündiges sachliches Hintergrundgespräch der zuständigen BR-Redakteurin mit dem Bayerischen Bauerverband (BBV). Für Moderator Christoph Süß ist die Lage klar, die Bauern wollen, dass alles bleibt wie es ist. Das der Beitrag provoziert und für Diskussionen sorgt, dürfte klar sein. Lesen Sie hier die Meinungen zur Sendung.
 

Kommentare auf Facebook und landlive

Enttäuscht zeigte sich ein User auf Facebook vom Bayerischen Fernsehen, wo der Beitrag ausgestrahlt wurde:" Sehr einseitig der Bricht! Schade, sowas kenn ich vom BR eigentlich nicht". Ein Mitglied der landlive-Community ärgerte sich vor allem über die Unwissenheit der Senungsmacher: "Denen ist nicht mal der Unterschied von Grundwasser und Trinkwasser bekannt. Armes Deutschland. Da wollen die satirisch sein und machen sich selbst zur Lachnummer". Ein weiteres Community Mitglied sieht die Sache ähnlich und schreibt. "Naja, die größte Lachnummer des Beitrages war ja wohl der Beitrag des A.Enderle. Hat vielleicht jemand die von ihm angeführte Logik der Wahl der Beprobungsstellen nachvollziehen können.
Es gibt aber auch einen Leser, der A. Enderle persönlich kennt und seine Aussagen aus dem Beitrag in Schutz nimmt: "Wir haben also von 800 Messstellen nur die 160 belasteten gemeldet und den Rest unter den Teppich gekehrt. Das ungefähr wollte er sagen, ist aber blöd geschnitten worden. Wenn Du Alfred Enderle kennen würdest, würdest ihn nicht als Lachnummer bezeichnen, sondern Dich darüber ärgern, dass sein Interview so geschnitten wurde."
 

 
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