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Umwelt

Aufreger: Die Vorwürfe des Umweltbundesamtes

von , am
10.04.2015

Die Landwirtschaft verschmutze die Umwelt gravierend. Das schreibt das Umweltbundesamt in seiner neuen Studie. Der DBV reagiert mit Unverständnis, die Facebook User sind sich noch nicht ganz einig.

Das Umweltbundesamt wirft der Landwirtschaft gravierende Umweltverschmutzung vor. © Mühlhausen/landpixel
Das Umweltbundesamt hat eine Studie veröffentlicht, in der Umweltprobleme durch die intensive Landwirtschaft aufgezeigt werden. Demnach sollen sich die Nährstoffüberschüsse besonders negativ auswirken. Die erste Reaktion kam unter anderem vom Deutschen Bauernverband. Der stellvertretende Generalsekretär Udo Hemmerling weist auf mdr darauf hin, dass die Studie keine neuen Zahlen präsentiere. Das Problem an der Studie liegt für Hemmerling darin, dass die schlechte Benotung nicht mit den Fakten übereinstimme. Wie das Bundesministerium für Ernährung Landwirtschaft und Ernährung (BMEL) auf Rückfrage von agrarheute.com sagt, teilt das BMEL diese seit Jahren immer wieder vorgebrachte Pauschalkritik nicht.

Meinungen auf Facebook

Auf der Facebookseitede des Umweltbundesamtes sieht eine Userin in der Umstellung auf Biobetriebe nicht die Lösung: Auch Bio-Betriebe bringen Gülle aus. Für Bio und konventionell gelten dieselben Stickstoff-Obergrenzen für die organische Düngung und dieselben Ausbringfristen... "Bio oder konventionell?" ist die falsche Fragestellung", schreibt sie auf Facebook. "Massentierhaltung stoppen" meint ein anderer User. "Wichtige Studie. Was macht das UBA aber gegen den EEG-Biogaswahn? Neben den Agrarsubventionen fließen fast nochmal soviel EEG-Subventionen ins Biogas", schreibt der nächste. Ein anderer erinnert daran:"Nicht vergessen, dass die Erzeugung von Lebensmitteln für uns ziemlich wichtig ist". Auf unserer Facebookseite fordert jemand: Machen wir mal Bodenproben in einer Stadt".
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