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Hamburg-Berlin

Ausgebremst: Kuh-Herde stoppt ICE-Verkehr

Kühe im Gleisbett
am Freitag, 07.07.2017 - 08:15 (Jetzt kommentieren)

Ein Dutzend Kühe haben den Zugverkehr zwischen Hamburg und Berlin lahmgelegt. Der Lokführer konnte gerade noch rechtzeitig abbremsen.

Wie die Bundespolizei berichtet, hat eine Kuh-Herde auf dem Bahndamm am Donnerstagmorgen für Zugverspätungen zwischen Hamburg und Berlin gesorgt. Gegen 8.30 Uhr erblickte der Lokführer eines ICE die zwölf Rinder auf den Gleisen in Höhe Dergenthin (Landkreis Prignitz). Er konnte gerade noch rechtzeitig abbremsen.

Polizei trieb Kühe von den Schienen

Der ICE kam aus Hamburg und war nach Berlin unterwegs. Die alarmierte Bundespolizei sperrte das Gleis, um die Kühe von den Schienen zu treiben. Anschließend versuchten die Beamten, die Weide der "Ausflügler" ausfindig zu machen. Letzten Endes konnten sie der Besitzerin übergeben werden, erklärt die Bundespolizei abschließend auf Twitter.

Acht Züge durch Kühe verspätet

Etwa eine Stunde musste der ICE nach Angaben der Bahn warten, bevor er seine Fahrt nach Berlin fortsetzen konnte. Im Anschluss wurde die Bahnstrecke vorsorglich aber erst einmal nur langsam befahren. Insgesamt verspäteten sich acht Züge, wie eine Sprecherin der Deutschen Bahn sagte.

Mit Material von Bundespolizei

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