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Niederbayern

Ausgebüchster Stier lebt im Wald

Ausgebüchster Stier lebt im Wald
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Julia Eder, agrarheute
am
14.09.2016

Seit vier Wochen lebt ein entlaufener Stier in einem Wald bei Landshut. Da vom Tier keine Gefahr ausgeht, darf er dort vorerst bleiben.

Das Waldgebiet „Klosterholz“ im Landkreis Landshut ist derzeit die Heimat eines ausgebüchsten Bullen. Vor vier Wochen suchte der Stier das Weite. Laut Dr. Manfred Kurpiers, Leiter des Veterinäramts am Landratsamt Landshut, fühle sich der Bulle offenbar im Klosterholz sehr wohl. Alle Versuche der Besitzer, ihn mit Futter oder Wasser aus dem Wald zu locken, sind nach deren Schilderungen erfolglos geblieben.

Vom "ruhigen, zahmen" Tier geht keine Gefahr aus

Von dem Tier gehe nach bisherigem Kenntnisstand keine Gefahr aus. Das Landratsamt Landshut weist außerdem darauf hin, dass es keine Genehmigung für eine Treibjagd gibt und eine solche auch nicht beantragt wurde. Dies sei in mehreren Medien berichtet worden. Sollte das Tier allerdings in Siedlungen oder in der Nähe von Straßen auftauchen, müsste die Polizei aus Gründen der Gefahrenprävention das Tier unter Umständen erlegen.

Wie der Bayerische Rundfunk berichtet, habe er sich in dichtes Unterholz zurückgezogen. "Hin und wieder kommt er raus", sagte der Polizeisprecher gegenüber dem BR. Spaziergänger sollen ihn angeblich schon gesehen haben, doch er halte großen Abstand. "Es ist ein Ruhiger, ein ganz Zahmer."

Bullenparade 2016

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