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Dorf und Familie

Ausgestochen vom 50-jährigen, Stromtrassenbau und Sägekettenschein

Externer Autor ,
am
15.03.2013

Warum hat der ältere den Job bekommen? Welche Rechte gibt es beim Stromtrassenbau und wo macht man am besten den Sägekettenschein?

Motorsägenschein
 
Mechanikles schreibt: "Mein Vater und ich hätten interesse an einem, wie oben bereits genannt, Motorsägenschein. Da man ja immer häufiger hört, dass er benötigt wird oder in Zukunft pflicht ist. Jedoch weiß ich nicht, wo ich/wir da fragen können. Waldbesitzer sind wir nicht mehr. Das Holz das wir brauchen, machen wir im Wald vom Onkel oder kaufen stehende Bäume. Wo kann man da nachfragen, Preis ist eigentlich egal. Hab schon mal im Internet rumgesucht, gibt ja auch viele angegote, jedoch weiß ich nicht, ob sowos "seriös" ist."  klmundhochsitz antwortet: "Habe meinen aufgrund meiner Ausbildung bei der Deula gemacht waren 40 Wochenstunden kan ich nur empfehlen" 240236 gibt den Tipp: "Bei uns im Rottal, ca. 90km von dir entfernt, bieten die Waldbauernvereinigungen sowas relativ kostengünstig an." SHagen meint: "Frag mal bei deinem Fachhändler nach die bieten so was auch hin und wieder mal an! Ist dann oft Freitags und Samstags!" Und wiso schreibt: "Ich kann die Bayrische Waldbauernschule in Kelheim empfehlen. Die Kurse sind echt klasse und nicht teuer. Wenn Ihr Euch dann noch vom Onkel bestätigen lasst, dass Ihr in seinem Wald arbeitet, gibts sogar nochmal nen ermässigten Satz für Waldbesitzer."
mehr hier:         https://agrarheute.landlive.de/boards/thread/50747/page/1/

Ausgestochen von einem 50 jährigen!

Kruemel1 gibt folgendes zum Besten: "Habe gestern Abend eine Absage auf eine Stelle bekommen auf die ich mich beworben hatte, Probe gearbeitet habe und ein gutes Gefühl hatte. Den Job hat jetzt ein 50 jähriger bekommen. Aufgrund seiner längeren Erfahrung hat er den Job bekommen. Ich habe nichts gegen ältere nicht falsch verstehen bitte! Aber soll noch einer sagen wenn man zum älteren Semester gehört, hätte man auf dem Arbeitsmarkt keine Chance mehr! Oder doch ne Ausnahme gewesen?" 2011 antwortet darauf: "Gerade die 50 Jährigen sind die Leute mit Erfahrung, sind auch noch fit, können mit moderner Technik umgehen ( was oft von über 60 Jährigen schwieriger ist) sind aus dem " Vollgasalter" raus, und sind meist " Seßhaft" und wollen nicht alle paar Jahre wo anders hin wegen neuer Freundin...., durchzechen auch meist nicht mehr so oft die Nächte wie die 20 Jährigen und deshalb zuverlässig und ausgeschlafen. Oft sind die Jungen heutzutage leider auch oft " blödstudiert" und meinen 5 oder 6 Jahre Studium können 5 Jahre erfahrung ersetzen, wobei der 50 Jährige meist 35 Jahre erfahrung mitbringt, was durch kein Studium ersetzbar ist. Nichts gegen die Jungen, aber diese Punkte sprechen halt oft für die älteren." und Notil meint: "Im Agrarbereich ist es immer wieder zu beobachten das den Älteren der Vorzug gegeben wird. vor allem im Bereich des Kundenkontaktes. Der grund: Viele Betriebsleiter sind eher im älteren Semseter zu finden, und davon sind wiederrum viele nicht ebreit die Meinung eines (deutlich) Jüngeren anzuerkennen, was diesem, egal wie gut er ist immer probleme machen wird, die gleichen Verkaufsziele zu erreichen. bei Landwirtschaftlichen Betrieben hat es eher den grund, das viele Betriebsleiter der Meinung sind, das ihnene ein 50 jähriger weniger leicht abgeworben wird als ein Jüngerer... immer vorausgesetzt das er gut ist. Und nicht zu unterschätzen der Faktor Mensch, manche können einfach gut miteinander.. andere weniger, villeicht hatte der Betriebsleiter zu dem 50jährigen einfach einen besseren draht... evtl gemeinsames Hobby oder so... das wird manchmal unterschätzt." Belarus550 schreibt mit Augenzwinkern: "Eben hat ein 76jähriger einen neuen Job bekommen."

Rechte bei Stromtrassenbau/Erdkabelverlegung

DaHias hat das Problem: "bei uns möchte ein Energieversorger ein Erdkabel (ca. 1,2m tief) verlegen und hat uns diese Woche damit konfrontiert. Erwartungsgemäß sind wir davon wenig begeistert, gibt aber nach Auskunft des Planers "keine andere Möglichkeit". Und im nächsten Satz sagte er "dass sie sowieso nur anstandshalber fragen, und wir sowohl jetzt als auch wenn sie schon arbeiten würden das ganze nicht verhindern könnten!" Das machte uns dann irgendwie schon stutzig, vor allem deshalb weil sie trotzdem auf eine Grunddienstbarkeit pochen (die sie ja dann eigentlich gar nicht bräuchten). Nun meine Frage: Ist hier jemand der sich damit rechtlich auskennt oder hat hier jemannd ähnliche Probleme? Nach gesundem Menschen-verstand hat der Planer doch wohl etwas hoch gepokert, oder" JW antwortet: "Allgemein sag ich, normal gehört so eine „Ratz“ 2m unter die Erde, wenn sie quer durch einen Acker/Wiese soll, musst du dir halt gut aufzeichnen wo die Leitung geht... Grunddienstbarkeit, das ist so eine Sache, sollte die Leitung mal im Weg sein => Bau, dann musst du das verlegen bezahlen , ist die Leitung ohne Grunddienstbarkeit verlegt , muss der Netzbetreiber die Leitung auf seine Kosten verlegen. Ich würde sie durchlassen, aber nur ohne Grunddienstbarkeit, wir haben auch mehrere Erdkabel drin alle ohne Grunddienstbarkeit." Und Notill meint: "Das Recht ist weitestgehend auf deiner Seite, auch wenn du vom Bauernverband verkauft wurdest... dieser handelt nämlich die bescheidenen Entschädigungen am Aufwuchs aus... für die Verdichtungsschäden, welche man nach jahrelang sehen und messen kann, bekommst du nix. Verhindern kannst du es wohl kaum, aber auf die 2m würde ich pochen. Eine Grunddienstbarkeit können die nicht erzwingen!" 240236 gibt zu bedenken: "Bei uns hat die EON letztes Jahr verkabelt und muß sagen, daß sie schon sehr kompromissbereit waren und der Flurschaden war auch seh gering, da sie gefräst haben und nicht gebaggert. Wenn du der einzige bist der das Kabel verhindern möchtest, hast du wenig Chance es zu verhindern, da gibt man im Falle eines Rechtsstreites dem öffentlichen Interesse mehr zuspruch wie dem Grundeigentümer. Wenn dich das Kabel an deiner Zukunftsplanung nicht stört würde ich sie durchlassen, weil ich denke immer -ein jeder möchte einen Stromanschluß, aber keiner möchte bei sich ein Kabel haben. Hauptsache ich habe es nicht, der Nachbar ist mir egal-."

Ende der BVD-Untersuchungen

floriansilbereisen fragt: "Wir untersuchen ja jetzt alle seit über 2 Jahren brav unsere Rinder auf BVD per Ohrstanze. Bis auf Kalbinnen, deren Mütter 2010 oder früher das letzte mal gekalbt haben, sollten doch jetzt alle lebenden Tiere frei sein. Ist ein Ende der Ohrstanzuntersuchungen geplant oder geht das noch lange so weiter? Irgendwo hab ich Ende 2010 mal was von "die nächsten 2 Jahre" gelesen. Die wären ja jetzt vorbei. Zum einen kosten die Tests Geld, zum anderen steht ja immer noch die Diskussion um die Speicherung der DNA im Raum." Die Antworten geben wenig Anlass zum Hoffen, Susanne1 schreibt: "Ich kann jetzt nur für Ba Wü sprechen, unser OZW hat bei seinem letzen Besuch das Merkblatt vom LKV mitgebracht. Hier zu finden: [www.lkvbw.de] Ich gehe davon aus, solange es noch 0,22% positive Tiere sind wirds noch dauern." Und Heinrich: "Ich glaube auch solange es noch positive Tiere giebt wird s noch weitergehen. Ausserdem gibt es immer noch neue Ausbrüche. Unser Nachbar wurde neu positv getestet und keiner weiss warum"

Schwergängige Steuergeräte an Case CS- Abhilfe?

traktorman möchte Hilfe bei  diesem Ärgernis: "Da mein Schlepper einen eigenen Kreuzhebel hat, haben wir den Frontlader direkt auch am Schleppereigenen Steuergerät angeschlossen. Es war schon von beginn an recht schwer zu betätigen, und nach Jahren ist es immer schlimmer geworden, so dass es langsam ein Graus ist mit dem Frontlader zu arbeiten, und da ich täglich Silo laden muss krieg ich langsam ein Schulterproblem! Der Bowdenzug ist es definitiv nicht, hab ihn mal ausgebaut und er läuft Prima. Muss also am Steuergerät selber liegen.Seit neuestem "Pfeift" auch das Überdruckventil sehr hörbar wenn man z.B. die Lenkung bis Anschlag dreht. Kann das auch ein zusammenhang haben? Läuft ja alles über die Load sensing, Hydraulik, Lenkung, VA-Federung etc." Auf den Tipp von IHC_523_Allrad: "schau dir mal das Steuergerät an wo die Bowdenzügen hingehen, sprühst da mal alles mit rostlöser ein, brauchst evtl einen zweiten Mann der kreuzhebel hin und her bewegt und du einsprühen. Vielleicht sind auch die kleinen Umlenkhebeln die am Steuergerät sitzen festgerostet?" meint er: "Ich glaub ich weiß was du meinst. Hebel sind auch gut geschmiert, die Steuergeräte sind nicht mehr so dicht da triffts den Hebeln dann auch hin u wieder nen Tropfen. Aber das mit dem Rostlöser massiv auf den Schieber sprühen versuch ich mal, schaden kann es ja nicht. Ich vermute als man mal eines der Steuergeräte gewechselt hat hat man da einfach irgendwas verhunzt,". Daraufhin schreibt JW: "Dann wirst du das Steuergerät zerlegen müssen, kann sein dass Dreck drin ist /dass beim Zusammenbauen eine Dichtung(O-ringe) kaputt gegangen ist und du deswegen so stark anziehen musst evtel. Klemmt sogar ein Teil eines Zerquetschen O-Ringes in den Steuerkolben. War bei mir am Neuen Frontlader , da war auch ein O-Ring vermurkst, dafür haben sie die Schrauben angeknalt wie verrückt"

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