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Politik national

Ausnahme Vorrangflächen: Das sind die Regeln in Bayern

von , am
15.07.2015

Wegen der problematischen Witterung hat der Bundesrat die Nutzung ökologischer Vorrangflächen zur Futtergewinnung erlaubt. Bayern hat nun grünes Licht für betroffene Betriebe gegeben. Lesen Sie, für wen die Ausnahme gilt:

Derzeit dürfen einige bayerische Bauern ihre ökologischen Vorrangflächen beweiden lassen. © Mühlhausen/landpixel
Um witterungsbedingte Engpässe zu überbrücken, können ab jetzt Betriebe in Bayern, die von Futterernteverlusten betroffen sind, eine Ausnahmeregelungen beim Greening in Anspruch nehmen. Wie Agrarminister Helmut Brunner am vergangenen Freitag mitteilte, können ab sofort betroffene Landwirte brach liegende Flächen oder Feldränder, die als Ökologische Vorrangflächen (ÖVF) beantragt wurden, beweiden lassen oder zur Futtergewinnung verwenden.
 

Hier gilt die Greeningausnahme:

Die Regelung gilt in den stark betroffenen Landkreisen und Kreisfreien Städten
  • Aschaffenburg,
  • Bad Kissingen,
  • Bamberg,
  • Haßberge,
  • Kitzingen,
  • Main-Spessart,
  • Rhön-Grabfeld,
  • Schweinfurt,
  • Tirschenreuth und
  • Würzburg.
Zulässig ist auch eine Weitergabe im Rahmen der Nachbarschaftshilfe an Dritte.

Zusätzlich Agrarumweltmaßnahmen beantragt? Futternutzung abstimmen

Wenn für die betreffenden Flächen zusätzlich Agrarumweltmaßnahmen beantragt wurden, muss die Futternutzung vorab mit dem zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) abgestimmt werden. Im Einzelfall können auch in anderen Landkreisen die zuständigen Ämter Ausnahmen genehmigen. Voraussetzung ist allerdings ein schriftlicher Antrag des Landwirts.
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