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Gesellschaft

Wie Baden-Württemberg Hundekot auf Wiesen bestraft

Hundekot auf der Weide
am
20.03.2019

Hundekot kann bei Nutztieren zu schwerwiegenden Erkrankungen führen. So bestraft Baden-Württemberg fahrlässige Hundehalter.

Hundekot auf Äckern und Wiesen ist kein Dünger. Ganz im Gegenteil: die Hinterlassenschaften der Haustiere verunreinigen Feldfrüchte und sind für Nutztiere gefährlich. Insbesondere bei trächtigen Rindern können Erreger zu Fehlgeburten führen. Neben Kot stellt Abfall auf den Feldern ein weiteres Problem dar. 

Bis zu 15.000 Euro Bußgeld

Nach Vorschriften des Landesnaturschutzgesetzes (LNatSchG) Baden-Württembergs muss jeder seine Abfälle oder die Hinterlassenschaften seines Hundes von der freien Landschaft entfernen. Bei Zuwiderhandlung können die Behörden eine Geldbuße von bis zu 15.000 Euro verhängen. Dies gilt für die Nutzzeit der landwirtschaftlichen Flächen, also zwischen Anfang März und Ende Oktober. 

Zudem sieht das Landwirtschafts- und Landeskulturgesetz (LLG) Baden-Württembergs vor, dass Hundehalter ihre Tiere in einem eingezäuntem Grundstück mit Aufsicht oder Sicherung halten. Weiterhin heißt es: "Ordnungswidrig handelt, wer Tiere, für die er verantwortlich ist, außerhalb eingezäunter Grundstücke ohne genügend Aufsicht oder Sicherung lässt, wenn dadurch die Nutzung eines fremden landwirtschaftlichen Grundstücks gefährdet wird. Diese Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße von bis zu 5.000 Euro geahndet werden." 

Mit Material von Landesbauernverband Baden-Württemberg

Kuh Berta sagt: Hundekot – Nein Danke!

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