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Österreich

Bär reisst Kalb und verletzt Mutterkuh

Braunbär im Wald
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Eva Eckinger, agrarheute
am
19.06.2017

In Österreich wurde am Wochenende ein Kalb von einem Bären gerissen. In der Gegend kam es in diesem Jahr schon häufiger zu Bärensichtungen und Vorfällen mit den Raubtieren.

Wie die Landespolizeidirektion Kärnten mitteilt, wurde im österreichischen Maria Rain im Bezirk Klagenfurt-Land in der Nacht zum Sonntag ein Kalb von einem Bären gerissen. Zudem hat das Raubtier einen Bienenstock zerstört.

Wie Schweizer Bauer berichtet, ist der Bär in der Gegend durchaus kein Unbekannter. Mitte Mai habe er sich bereits an sieben Bienenstöcken bedient. Doch der aktuelle Vorfall hatte weitaus schlimmere Folgen.

Kalb gerissen und Mutterkuh verletzt

Der Braunbär plünderte Samstagnacht einen Bienenstock in Maria Rain und riss auf der etwa 700 Meter vom Bienenstock entfernten Weide ein einen Tag altes Kalb von circa 20 bis 25 Kilogramm. Die Mutterkuh dürfte der Bär angegriffen haben, so die Beamten. Sie wies Verletzungen am Hals auf. Der Gesamtschaden betrage etwa 800 bis 900 Euro.

Mehrmals Braunbär gesichtet

Wie Jagdaufseher Johannes Schifrer der "Kleinen Zeitung" berichtet, habe das Raubtier angefangen, "das Kalb von hinten her aufzufressen. 40 bis 50 Prozent hat der Bär verschlungen, dann war der Hunger gestillt", so Schifrer.

Nun soll eindeutig geklärt werden, ob sich um den gleichen Bären handelt, der auch schon im Mai sein Unwesen in der Gegend trieb.

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