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Politik EU

Barroso drängt auf Kürzungen im EU-Agrarhaushalt

von , am
21.06.2011

Brüssel - Die Debatte um die Zukunft des EU-Haushalts in der EU-Kommission befindet sich in der Endrunde. Auf dem Prüfstand steht vor allem der Agrarteil.

Die EU-Kommission verklagt Deutschland wegen Versäumnisse beim Naturschutz. © Mühlhausen/landpixel
EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso denkt an Kürzungen in der 2. Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), wie zehn Tage vor der Veröffentlichung des Vorschlags bekannt wurde. Hintergrund ist die Kofinanzierung der ländlichen Förderprogramme durch die EU-Mitgliedstaaten. Griechenland und anderen verschuldeten Ländern können die Kosten für die Programme kaum zugemutet werden, heißt es aus Kreisen von Barroso. Die Kürzungen würden andererseits vor allem Agrarumweltprogramme und Investitionshilfen für Landwirte treffen, die mit der Wirtschaftsstrategie 2020 der Kommission besonders im Einklang stehen.
 
Schriftliche Entwürfe der Kommission für das EU-Budget 2014 bis 2020 sind bis jetzt nicht nach außen gedrungen. Am kommenden Montag werden die Kabinettschefs der Kommissare endgültige Zahlen festschreiben, da nächste Woche Mittwoch der Vorschlag verabschiedet werden soll.
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