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Wirtschaft

BASF investiert kräftig ins Pflanzenschutzgeschäft

AgE
am
02.10.2012

Ludwigshafen - Nachdem der weltgrößte Chemiekonzern vor Kurzem die Übernahme eines Saatgutspezialisten angekündigt hatte, will BASF nun seine Produktionskapazitäten ausbauen.

Pflanzenschutzmittel gehen immer, wie die jüngste BASF-Bilanz zeigt. © BASF
Wie der Chemiekonzern mitteilte, werden gut 200 Millionen Euro investiert, um die entsprechenden Produktions- und Formulierungskapazitäten zu erhöhen und weiter zu integrieren. Grund dafür sei der kontinuierlich wachsende Bedarf an Fungiziden wie F 500 und Xemium, erklärte das Unternehmen.
 
Erweitert werden die Produktionsanlagen an den Standorten Schwarzheide und Ludwigshafen sowie Sparks im US-Bundesstaat Georgia. Es handelt sich laut BASF um eine der größten Investitionen des Unternehmensbereichs Crop Protection in den vergangenen Jahren.

Hohe Nachfrage nach F 500 und Xemium

"Wir erwarten auch in Zukunft eine starke Nachfrage nach unserem Portfolio innovativer Lösungen. Darum haben wir zu Beginn des Jahres das Spitzenumsatzpotential für unsere Pipeline auf 2,8 Milliarden Euro angehoben", erläuterte Markus Heldt, Leiter des BASF-Unternehmensbereichs Crop Protection. F 500 ist dem Konzern zufolge der führende Wirkstoff in seinem Fungizid-Portfolio, das auch das AgCelence-Sortiment beinhaltet. Unter dem Namen AgCelence bietet die BASF Produktlösungen an, welche die Pflanzengesundheit stärken und das Stress- und Ressourcenmanagement der Pflanzen verbessern sollen.

BASF macht gute Geschäfte

Für das Fungizid F 500 sei das geschätzte Spitzenumsatzpotential zu Beginn des Jahres 2012 auf mehr als eine Milliarde Euro angehoben worden, und Xemium habe sich seit der Markteinführung Ende 2011 schnell zu einem erfolgreichen Produkt mit Blockbuster- Potential entwickelt, berichtete das Unternehmen, das Xemium in der Kombination mit F 500 und Azolen vermarktet. Für Xemium erwartet die BASF ein Spitzenumsatzpotential von mehr als 200 Millionen Euro, und zwar basierend auf geplanten Markteinführungen weltweit in mehr als 50 Ländern und für über 100 Kulturen

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