Login
Wirtschaft

BASF-Pflanzenschutzsparte beschert Unternehmen guten Jahresstart

aiz
am
02.05.2012

Mannheim/Ludwigshafen - Die frühe Aussat hat der BASF-Pflanzenschutzsparte gut getan: Der Umsatz mit Pflanzenschutzmitteln stieg im ersten Halbjahr um knapp acht Prozent.

Während hohe Rohstoffkosten anderen Sparten des Unternehmens zusetzten, erhöhte sich der Umsatz mit Pflanzenschutzmitteln um 7,9 Prozent auf 1,33 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
 
"Vor allem die frühe Aussaat in Nordamerika hat die Absatzmengen bei Pestiziden vorangetrieben. Zudem wirkten sich auch erhöhte Verkaufspreise und Währungseffekte positiv auf den Umsatz aus", erklärte BASF-Vorstandsvorsitzender Kurt Bock während der Hauptversammlung des Unternehmens in Mannheim.

Chemie- und Kunststoffsparte sacken ab

Das operative Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen stieg für die Sparte im ersten Jahresviertel um 22,2 Prozent auf 419 Millionen Euro. Insgesamt steigerte BASF im Zeitraum Januar bis März seinen Konzernumsatz um 6,3 Prozent auf 20,59 Milliarden Euro.
 
Das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen sank um 7,3 Prozent auf 2,53 Milliarden Euro. Ausschlaggebend dafür war der hohe Ölpreis, welcher das bereinigte Betriebsergebnis im wichtigen Segment Chemicals um 39 Prozent und im Kunststoffgeschäft um 44 Prozent reduzierte.
 
Gleichzeitig boomt das Öl- und Gasgeschäft des Chemieunternehmens. Die Wiederaufnahme der Erdölproduktion in Libyen ließ das EBIT vor Sondereinflüssen in diesem Segment um 56 Prozent anwachsen.
 
Für das gesamte Jahr 2012 rechnet der Konzern mit einem weltweit anhaltenden Wirtschaftswachstum. Davon verspricht sich BASF die Umsatz- und Ergebniswerte von 2011 zu übertreffen. "Im ersten Halbjahr 2012 werden wir voraussichtlich die außerordentlich guten Werte des Vorjahreszeitraums nicht erreichen", mäßigt Bock seine Prognosen. Erst in der zweiten Jahreshälfte erwartet der Manager eine Steigerung von Umsatz und Ergebnis gegenüber 2011.
Auch interessant