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Wirtschaft

BASF steuert auf ein Rekordjahr zu

Externer Autor
am
27.10.2010

Ludwigshafen - Die BASF hat auch im dritten Quartal 2010 das seit Jahresbeginn verzeichnete hohe Umsatz- und Ergebnisniveau gehalten.

Wie der Konzern mitteilte, stieg der Umsatz von Juli bis September gegenüber demselben Vorjahreszeitraum um 23 Prozent auf 15,8 Milliarden Euro. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen erhöhte sich im Vergleich zum dritten Quartal 2009 um 77 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro, das EBIT sogar um 122 Prozent auf 2,15 Milliarden Euro.

Für das vierte Quartal erwartet der Konzern eine weiterhin gute Geschäftsentwicklung und erhöhte dementsprechend seine Prognose für das Gesamtjahr.

Konzern erwartet Spitzenergebnis für 2010

Die BASF rechnet in 2010 mit einem Gesamtumsatz von rund 63 Milliarden Euro sowie einem EBIT vor Sondereinflüssen von über 8 Milliarden Euro. Dies würde die bisherigen Höchstwerte aus den Jahren 2007 und 2008 übertreffen. Nach den Worten des BASF-Vorstandsvorsitzenden Dr. Jürgen Hambrecht spiegeln die Spitzenwerte die hohe Dynamik, das verbesserte Portfolio und die operative Exzellenz der BASF wider, die im derzeit günstigen konjunkturellen Umfeld ihre volle Wirkung entfalten. Sie seien Konsequenz der Anstrengungen, mit denen der Konzern in den zurückliegenden Jahren seine Strategie für profitables Wachstum umgesetzt habe. Diese Stärke zeige auch der operative Cashflow, der in den ersten neuen Monaten dieses Jahres mit 5,3 Milliarden Euro einen sehr hohen Wert erreicht habe.

Staatsverschuldung bedroht die Märkte

Bei der längerfristigen Wirtschaftsentwicklung sieht Hambrecht trotz der aktuellen guten Ergebnisse eine Reihe von Unsicherheiten: "Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass sich die wirtschaftliche Dynamik der vergangenen Monate in 2011 unverändert fortsetzen wird", räumte der Vorstandsvorsitzende ein. Zudem bestünden nach wie vor Risiken, die einen nachhaltigen Aufschwung gefährden könnten. So bedrohe die hohe Verschuldung zahlreicher Länder die Stabilität der Finanz- und Bankensysteme.

Risiken sind nicht auszuschließen 

Zudem könnte die notwendige weltweite Konsolidierung der staatlichen Haushalte die gesamtwirtschaftliche Nachfrage ebenso belasten wie das Auslaufen staatlicher Konjunkturprogramme. Weitere Risiken ergäben sich auch aus volatilen Rohstoff- und Devisenmärkten, Überkapazitäten, wachsenden geopolitischen Spannungen sowie Protektionismus mit neuen Handelsbarrieren. Einen ausführlichen Zwischenbericht für das 3. Quartal will die BASF in dieser Woche veröffentlichen. (AgE)

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