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Wirtschaft

BASF: Zweitbestes Ergebnis im Segment Agrarlösungen

pd
am
27.02.2015

BASF hat im letzten Quartal einen höheren Gewinn eingefahren als erwartet. Aufgrund höherer Nachfrage bei Pflanzenschutzmitteln erzielte das Segment Agrarlösungen das bisher zweitbeste Jahresergebnis.

Im 4. Quartal stieg der Umsatz im Segment Agricultural Solutions insbesondere infolge höherer Mengen um 25 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Die Erlöse wuchsen um 56 Millionen auf 123 Millionen Euro, berichtet das Unternehmen. Im Gesamtjahr übertraf der Umsatz bei Agricultural Solutions mit 5,4 Milliarden Euro den Wert des Jahres 2013 um 4 Prozent. Ein starkes Geschäft in Europa und Nordamerika und eine höhere Nachfrage nach Fungiziden und Herbiziden seien hierfür maßgeblich.
 
Gesunkene Preise für Agrarprodukte infolge der guten Ernten des Vorjahres belasteten das Geschäft allerdings erheblich, so das Fazit. Negative Währungseffekte, rückläufige Margen infolge eines ungünstigeren Produktmixes und höhere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sowie Produktion und Vertrieb führten zu einem Rückgang des EBIT um 113 Millionen Euro im Gegensatz zum Vorjahr. Dennoch erzielte BASF nach 2013 das bisher zweitbeste Jahresergebnis im Segment Agricultural Solutions.

Segment Agrar schreibt schwarze Zahlen

"Der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 ist mit besonders hohen Unsicherheiten behaftet. Öl- und Rohstoffpreise sowie Währungen entwickeln sich volatil, die Schwellenländer wachsen langsamer und geopolitische Konflikte dämpfen die Weltwirtschaft. Dennoch erwarten wir für 2015 ein etwas stärkeres Wachstum der Weltwirtschaft, der Industrieproduktion und auch der Chemieindustrie verglichen mit 2014", sagte Dr. Kurt Bock, Vorstandsvorsitzender BASF SE. Ein Grund sei unter anderem der niedrigere Ölpreis. Das Unternehmen rechnet mit deutlich höheren Beiträgen von Performance Products, Functional Materials & Solutions sowie Agricultural Solutions. Das EBIT vor Sondereinflüssen im Segment Chemicals werde wegen der Kosten für die Inbetriebnahme mehrerer Anlagen leicht zurückgehen.
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