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Dorf und Familie

Bauer Willi: Wachsen oder weichen! Oder?

Bauer Willi/ af
am
09.06.2015

Als Landwirt setzt Bauer Willi künftig auf eine Nische mit zahlungskräftigen Kunden und kümmert sich nicht um Verbände und Poltitik. Und was machen Sie?

Auf seiner Internetseite hat Bauer Willi einen neuen Text verfasst. Wie er selber schreibt, wird der Text kaum einem gefallen. Aber er musste ihn trotzdem schreiben, denn das sei sein Standpunkt. Ein Rundumschlag ist dabei herausgekommen.
 

Ohne Alternativen keine Zukunft

Er schreibt über Bauern, Verarbeiter,  Discounter und Supermärkte und natürlich über die Verbraucher, den Bauernverband, die Politik, die Medien und die NGO's. Sein Fazit lautet: "Die Zukunft fürchten muss nur der, der keine Alternativen hat.
Das Leben ist hart und jeder muss für sich selbst entscheiden, welchen Weg er in Zukunft gehen will.
  • Wählt er Wachstum, begibt er sich in ein Hamsterrad, in Abhängigkeiten: von der Bank, der aufnehmenden Hand, dem Handel, der Politik. Warum soll die Zukunft anders aussehen als die Gegenwart? An den Parametern wird sich wohl nichts Entscheidendes ändern.
  • Die Option des Weichens wählt niemand gerne, weil sie mit sozialen und emotionalen Aspekten verbunden ist. Es „fühlt“ sich halt an wie persönliches Scheitern, wie die Aufgabe vor der Macht der Fakten Und das fällt menschlich schwer, auch wenn es eine kluge unternehmerische Entscheidung sein kann.
  • Die dritte Option ist mein persönliches Fazit: Ich suche mir mit unserem Sohn eine Nische mit zahlungskräftigen Kunden. Wir umgehen Weiterverarbeitung und Handel und kümmern uns nicht darum, was Politik, Verband und NGOs dazu sagen. Wir gehen den kurzen Weg: Erzeuger an Verbraucher. Und schaffen so das Vertrauen in unsere Arbeit.
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