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Dorf und Familie

Bauer wirft Hundekot, Methan und Bitumen im Fahrsilo

Matthias Ludwig/agrarheute
am
05.06.2015

Die Topthemen der Woche in unserer Community: Wie bringt man am besten den Bitumenanstrich ins Silo? Führen neue Methanrichtlinien zu weniger Kühen? Und Eklat um Hundekot

Alle Jahre wieder, Bitumenanstrich im Fahrsilo
 
DWEWT fragt: "Nachdem wir nun für dieses Jahr den Bitumenanstrich im Fahrsilo  abgeschlossen haben, möchte mein Mitarbeiter für das nächste Jahr doch eine Alternative zur Rolle haben. Welche Alternativen zum Anstrich gibt es? Kann man die  Bitumenmasse evtl. durch eine Druckluftspritze aufbringen? Wer hat eine Idee?"
 
Dolly antwortet: "Es gibt eine Firma aus dem Osten,die kommt auf den Hof und spritz das Bitumen .Geht ruckzuck und hält gut ,da es in alle Betonporen dringt.Soll auch preislich ganz in ordnung sein.Wenns dich interessiert,schreib mir,dann kann ich dir die Adresse besorgen."
 
Und Matthias schreibt: "Bei uns kommt diese Firma [www.bautenschutz-technik.de] Die haben bei uns schon den Stall gekalkt, Stallböden gefräßt. Und Silos gespritzt. Geht schnell preiswert und die Qualität ist gut. Für alte vom Verfall bedrohte Silos gibt es die Möglichkeit einen Grund zu spritzen der den Beton wieder härtet."

NEC-Richtlinie: Weniger Methan = weniger Milchbauern?

rocknrolldirk kommentiert einen Artikel auf Agrarheute.com: "Methanimmissionen reduzieren? Ganz einfach: anstelle von Mais sämtliche Gülle (je nach Transportweg abgepresst) und sämtlichen Mist an BGA abliefern (oder selbst vergären) und dafür vielleicht noch etwas Geld kriegen. Was sonst nach der Ausbringung von Gülle auf Feldern und Wiesen in Form von Methan in die Luft abgegeben wurde, würde dann in der BGA verbrannt und als CO2 an die Luft abgegeben. Die dann dünneren und einfacher zu handhabenden Gärreste ins Grünland einschlitzen bzw. in den Acker einarbeiten. So kann man die Ammoniakimmissionen massiv verringern und gleichzeitig der Bevölkerung den Gestank ersparen." 
 
Freisinger antwortet darauf: "Der weitaus größte Teil der Methanimmissionen bei Kühen wird über die Rülpser und nicht über den Darm ausgestoßen. Würde man allerdings Wiesen, die als Futter für die Kühe dienen, zu Ackerland umbrechen (um die Veggis zu füttern), wäre die Umweltbelastung ungleich höher, als mit Kühen."
 
Und DWEWT ergänzt: "Auch der gar nicht beeinträchtigte Aufwuchs, setzt bei der Verrottung Methan frei. Solange noch etwas wächst, gibt es auch Methan!"

Bauer wirft mit Hundekot auf Hundebesitzerin

Fauli nimmt einen Zeitungsbericht zum Anlass zu schreiben: "[www.merkur.de] so geht's nicht"
 
Altilla kommentiert: "Mein Mitleid hält sich allerdings in Grenzen. Nichts destotrotz: Das soll und darf man nicht machen! Aber wie kann man den kack... den Hunden Herr werden?"
 
Und Freisinger schreibt: "Wahrscheinlich hat er schon eine Menge unliebsame  Bekanntschaften gemacht mit der Hinterlassenschaft von Hunden. Ich kann es mir genau vorstellen, dass er sich vornahm, den/die nächste HundehalterIn zu "rasieren". Anscheinend ist er an die Falsche geraten. An seiner Stelle würde ich mich mit einem Blumenstrauß und einem Essensgutschein bei Schuhbeck entschuldigen.......dann zieht sie sicher die Anzeige zurück.....ist doch den ganzen Ärger nicht wert."
 
Und Seebauer meint: "Das wichtigste ist doch, dass sie nicht mit Gülle attackert wurde !
War auf jeden Fall Hundescheiße in Griffnähe, und ob die vornehme Lady alle Haufen von "DREI " Hunden gleichzeitig auflesen kann lassen wir mal dahingestellt."

Wohnhaus neben Fahrsilo

Exxo schreibt: "Wir überlegen grade wegen des neubaus unsres Wohnhauses bzw. Betriebsleiterwohung. Da Wir nicht 300m weg vom Hof wollen währ der beste Platz vorn an Unsre Maschinenhalle anbauen, aber daneben liegen direkt die Fahrsiloanlage ca. 3m bis zu ersten Wand . Kann mir da das Amt ein Strick draus drehen wegen Immissionsschutz das ich abstand halten muss. Sind Traunsteinersilos mit einer Wandhöhe von 1,8m"
 
Seebauer meint: "Ja willst du das dann selber ? 300m weg vom Hof finde ich ideal, da geht dann nichts im Weg um."
 
Auch Josef8 ist der selben Meinung: "Dein Haus kannst problemlos sogar an deine Silowand anbauen, nur ob es für dich Sinn macht und ob das Lebensqualität für euch ist, ist die grosse Frage. Wenn abends noch siliert wird und Kinder schlafen wollen und ob der Silagegeruch direkt an der Haustüre toll ist und Einzug ins Wohn- und Schlafzimmer halten soll. Das Haus hat 300 m weg einen hohen Mehrwert ahrsilo und ich würde nie so nahe an den Betrieb bauen ...das ist einfach Betriebsbauplatz"
 
Und heldfomfelde antwortet: "as Bauamt kann dir daraus absolut keinen Strick drehen. Selbst wenn du das Gebäude nicht selbst beziehst, sondern Lehrlinge, Mitarbeiter,... -->Diese haben dann einen Unmittelbaren Nutzen aus dem Betrieb uns sind somit nicht für Emissionen einzurechnen. Da unser Nachbar (200m vom Hof entfernt) auch bei uns arbeitet, hat er kein Einspruchsrecht bei landwirtschaftlich privilegierten Neubauten. Zumindest solange er unser Angestellter ist. Hatte genau dieses Thema letzte Woche beim Bauamt..."

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