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Ausnahmezustand in Peru

Bauern in Not: 50.000 Alpakas gestorben

Associated Press/VG.no/Eva Eckinger/agrarheute
am
21.07.2016

Eine extreme Kältewelle hat schreckliche Folgen für die peruanische Landbevölkerung. Bis zu 300.000 Tiere könnten sterben. Peru hat den Ausnahmezustand erklärt.

Wie das norwegische Nachrichtenportal VG.no sowie die Associated Press (AP) melden, wurde in Peru der Ausnahmezustand ausgerufen. Nach drei Tagen massiven Schneefalls und extremen Minustemperaturen sind 50.000 Alpakas, die Lebensgrundlage vieler peruanischer Landwirte, in den Anden gestorben.

300.000 Tiere dem Tode nahe

Die Temperaturen sind auf unter Minus 23 Grad gefallen, eine dichte Schneedecke verhindert, dass die genügsamen Alpakas Flechten oder Gras als Futter erreichen. Die Behörden fürchten, dass sie bis zu 300.000 Tiere verlieren könnten, sollte das Wetter weiterhin anhalten, meldet die Associated Press. eine Katastrophe für die Landbevölkerung.

Wirtschaftliche Katastrophe

Für die Alpakazüchter stellt dieses Massensterben der Tiere eine wirtschaftliche Katastrophe dar. Über 120.000 Familien, die meisten ohnehin in ärmlichen Verhältnissen, leben in den Anden von der begehrten Alpakawolle, berichtet die Associated Press.

Die Behörden hätten nun versprochen, die Farmer mit 3 Millionen Dollar zu unterstützen.

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