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Dorf und Familie

Bauernproteste, schmutzige Tanks und Bedarf von Frühgeburten

Externer Autor ,
am
31.07.2015

Die Topthemen der Woche in unserer Community: Was tun wenn der Tank verschmutzt ist? Wieviel Tränke braucht eine Frühgeburt und sind an der Miesere der Franzosen wirklich Deutschland schuld?

IHC 644, goldene Jubiläumsedition (klick aufs Bild) © Landliveuser nothelfertom
Dreck im Tank, Tank aus IHC 644A ausbauen, wie? 
 
RobertKiel hat folgendes Problem: "Wenn der Schlepper eine Zeit gelaufen ist, das sind zwischen 10 und 45 Minuten, dann verrekt der Motor, wohl weil er keinen Diesel mehr bekommt. Wenn man dann die Kraftstoffleitung zum Tank hin vom ersten Filter abnimmt und mit einem Kompressor durch diese in den Tank bläst bis es blubbert kommt danach wieder ein ordntlicher Strahl Diesel, vorher beim abnehmen nur Tropfen oder Garnix. Danach kommt der Motor mit mehr oder weniger orgeln wieder. Das kann man dan alle 10 bis 45 Minuten wieder machen. Trekker läuft hier alle 3 wochen für ne halbe Stunde, also fast nix, aber es nevt und ich will demnächst größere Strecken fahren, gerne ohne Kompressor an Bord. Wie bekomme ich den Tank sauber? Wie bekomme ich den Tank raus? Nach vorne in den Motorraum oder nach hinten in den Fahrerstand?"
 
Fehnland fragt nach: "Hat der Tank keine Ablassschraube ? würde den Tank einfach aussaugen und dann gut spülen, und in Zukunft nie länger den Tank leer lassen." 
 
Und Landmaschinenfan meint: "Die Verschmutzungen müssen ja von irgendwo herkommen. Hat der Schlepper einen Tank aus Metall, könnte sich von innen der Schutzlack auflösen. Dann gibt es nur drei Möglichkeiten, Ersatz durch Kunststofftank, neuer Metalltank, alten Tank von innen sandstrahlen und neu lackieren."
 
Kasparow schreibt: "Das Problem hatte ich auch mit einem , aber nur wenn er leer gefahren wurde . Meiner hat aber im Tank einen Sumpf der vom Deckel aus sichtbar ist . Aussaugen mit einem Nassauger und fertig . Wenn man es ganz genau machen möchte , könnte man noch ne Lichtquelle und eine Rohrkamera einführen um zu prüfen ob alles sauber . Ausbauen , falls kompliziert würde ich deshalb nicht"

Trinkmenge von Frühgeburten

Joschisrinderhof schreibt:wir Diskutieren gerade welche Trinkmenge unser kleines 2 Monate zu früh geborenes AngusLimousin Mädchen braucht. Sie ist nur 15 kg schwer aber voll entwickelt. Sie ist noch zu instabil um bei der Mama zu trinken. Wir melken so viel es geht ab, aber mehr als 400ml 4 mal am Tag kommt nicht. denkt Ihr das ist zu wenig. Für eure Meinung oder Tipps wären wir dankbar." 
 
Dolly antwortet: "Wenns zu wenig ist,wird sies dir schon sagen und betteln.Aber klar,die Menge muss du steigern....Aber net auf die Idee kommen und mal Milch von Mama, Mal Milch von einer andren Kuh oder Milchausstauscher.Musst schon beim gleichen bleiben,sonst gibts Verdauungsstörungen.Lieber was kleinere Mengen und frühzeitig Kraftfutter und Heu anbieten. So zu frühe Kälber hatte ich noch nicht,aber letztes Jahr eines,das 6 Wochen zu früh war.Hat sich auch gut entwickelt.Hab gllaub ich auch 3x 0,5 l getränkt.FVx SB.Der TA hat ihr noch was zur Lungenreife gegeben,da häufig Frühgeburten eine schwach entwickelte Lunge haben und leichter an Lungenentzündung erkranken."
 
Auf die Frage von DWEWT: "Das Kalb ist aber schon ständig bei seiner Mutter?" antwortet Joschisrinderhof: "das geht leider noch nicht. ist aber nur durch ein Gitter getrennt, dass sie schnuppern und abschlecken kann. Die Kleine ist noch zu schwach und wackelig auf den Beinen. bei der Mutterkuh sind noch drei andere tragende Kühe die etwas aufgeregt sind und auch jeden tag kalben können."

Bauernproteste: Franzosen werfen hiesigen Landwirten Lohndumping vor

Tiptor kommentiert einen Beitrag auf agrarheute.com: "Durch das Russland-Embargo wabern die entstandenen Überschüsse durch die Märkte. Die Russlandsanktionen sind ein Schuss ins eigene Knie." 
 
Schlepperbande antwortet: "Die französische Bauerngewerkschaft zeigt manchmal griechische Züge. Die Schuld liegt fast immer jenseits der eigenen Grenze. Die Fördergelder der EU nehmen sie mit Handkuss, und Schuld hat immer der Deutsche. So einfach ist die Franzenwelt. Dass der dt. Michel hier für die Schwächen des Kapitalismus seinen Kopf hinhalten soll, ist abzulehnen weil zu simpel."
 
Und Oekokuhstall schreibt: "So weit ich informiert bin, haben die französischen Bauern schon länger einen Mindestlohn für ihre Saisonarbeiter. Dafür haben sie aber auch Vorteile beim Agrardiesel. Wird schwierig alle Vor und Nachteile der einzelnen Länder abzuwägen."
 
Carpediem ergänzt: "Man muss natürlich schon sehen, dass in F viele Bereiche der Wirtschaft, insbesonders im Arbeitnehmerbereich, massiv staatlich reglementiert sind. Was da in D im Bereich Neben-, Aushilfs-, Saisonarbeit abgeht und noch immer geduldet wird, wäre da undenkbar. Auch solche Sonderrechte für Arbeitgeber, z.B. für die Kirchen, wären in F nicht diskutabel. Nachdem ich unmittelbar an der französischen Grenze lebe, gibt es vielfältige Kontakte nach Drüben, so dass ich mir in etwa ein Urteil erlauben kann."
 
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