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Wirtschaft

Bayer CropScience entwickelt GV-Weizen für Australien

pd
am
31.07.2012

Bayer CropScience forscht an der Ertragssteigerung von Weizen. Die GV-Weizensorte soll die landwirtschaftliche Produktivität von Australien erhöhen.

BayerCropScience ging kürzlich eine Forschungspartnerschaft mit der Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO) und der australische Grains Research and Development Corporation (GRDC) ein. Die Partnerschaft resultiert aus der Entdeckung eines biotechnologischen Verfahrens durch CSIRO, mit dem sich in Treibhausversuchen der Ertrag von Weizen um bis zu 30 Prozent steigern ließ. Ziel von Bayer CropScience und CSIRO sei es, diese Technologie weiter zu entwickeln. Finanzielle Details der Zusammenarbeit wurden nicht bekannt gegeben.
 
"Mit dieser Technologie erhalten wir einen kräftigeren Weizen mit einem stärkeren Wachstum, größeren Samenköpfen und mehr Samenkörnern", sagte Dr. Bruce Lee, Direktor und zuständiger Projektleiter des CSIRO. "Wenn es uns gelingt, die Erträge auf dem Feld signifikant zu steigern, wird dies der Nahrungsmittelproduktion weltweit zugutekommen."

Weizen für wasserarme Regionen

John Harvey, Managing Director der GRDC, wies auf die Vorteile für die Getreidebauern durch die Verbesserung des Ernteertrags hin: "Die australischen Landwirte leben in einer recht wasserarmen Umgebung. Einen Weg zu finden, wie man die Weizenerträge hier steigern kann, ist einer der Hauptgründe für die Investitionen der GRDC. Daher ist diese Technologie eine vielversprechende Entdeckung, die erhebliche positive Auswirkungen auf die Weizenproduktivität haben könnte."
 
Langfristiges Ziel von Bayer sei es, ein weltweit führendes Weizensaatgutgeschäft aufzubauen, das auf einen breiten Pool von Zuchtmaterial und lokalen Sorten aufbaut, heißt es in der Pressemitteilung.

Bayer: Neue Produktionsverfahren werden gebraucht

 
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