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Erhebung über Bodennutzung

Bayern: Landwirte beackern 3,13 Millionen Hektar

Aussaat bei der Ackerbohne
Anna Görlich/agrarheute
am
08.05.2017

Bayerische Landwirtschaftsbetriebe bewirtschaften eine Fläche, die fast 4,4 Millionen Fußballfeldern entspricht. Ein Viertel davon entfällt auf Oberbayern, jeweils 16,1 Prozent auf Niederbayern und Schwaben.

Das Bayerische Landesamt für Statistik veröffentlicht die endgültigen Ergebnisse der sogenannten Bodennutzungshaupterhebung, die Teil der Agrarstrukturerhebung 2016 ist. Diese hat schon gezeigt, dass jeder dritte landwirtschaftliche Betrieb in Bayern liegt. Nach der Erhebung bewirtschaften die landwirtschaftlichen Betriebe Bayerns eine Fläche von rund 3,13 Millionen Hektar. Davon werden knapp zwei Drittel als Ackerland genutzt, das verbleibende Drittel entfällt größtenteils auf Dauergrünland.

So wird die Fläche in Bayern genutzt

Über die Hälfte der Ackerlandfläche, also ungefähr 1,12 Millionen Hektar, wird zur Gewinnung von Körnern (einschließlich Körnermais und Corn-Cob-Mix) verwendet. Die wichtigsten Getreidesorten sind Weizen mit 534.644 Hektar und Gerste mit 328.257 Hektar. Dabei werden 98,1 Prozent des Weizens und 72,5 Prozent der Gerste als Winterkultur angebaut.

Auf über einem Viertel des Ackerlands wird Mais angebaut, 77,8 Prozent als Silo- oder Grünmais und 22,4 Prozent als Körnermais bzw. Mais zum Ausreifen. In Niederbayern und Schwaben wird mehr als doppelt so viel Mais angebaut als in Unterfranken.

133.572 Hektar des Ackerlands sind mit Handelsgewächsen bestellt, größtenteils mit Winterraps (109 972 ha). Hopfen wir auf circa 16 Tausend Hektar angebaut. Die Anbaufläche von Hackfrüchten ist 100.329 Hektar groß und besteht fast ausschließlich aus Kartoffeln (40 Prozent) und Zuckerrüben ohne Saatguterzeugung (59,4 Prozent).  Hülsenfrüchte – etwas mehr als die Hälfte davon Erbsen – werden auf rund 30 Tausend Hektar angebaut.

Ein Drittel der Fläche entfällt auf Wiesen und Weiden

Etwa ein Drittel der landwirtschaftlich genutzten Fläche in Bayern entfällt auf Dauergrünland. Das sind 1.063.313 Hektar, von denen 67,5 Prozent Wiesen und 28,8 Prozent Weiden sind. In Schwaben ist der Grünlandanteil mit 48,8 Prozent am höchsten, gefolgt von Oberbayern mit 42,2 Prozent und Oberfranken mit 31 Prozent. Unterfranken hat mit 19,4 Prozent den geringsten Anteil.

Mit Material von Bayerisches Landesamt für Statistik

Saisonstart 2017: Raus auf den Acker

Walzen und Eggen
Holmer Terra Variant
Köckerling Master
Lackierung von Maschinenteilen
Lackierung Bagger
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Junglandwirt mit John Deere
Neusaat von Gerste
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Schleppen von Gras
Walzen und Feldfutter
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Vredo Gülle ausbringen
Fendt Aussaat
Frühling Saisonstart
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Steinesammeln und Schnee
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