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Politik national

Bayern übernimmt Vorsitz der Agrarministerkonferenz

von , am
02.01.2013

München - Der Freistaat Bayern übernimmt im neuen Jahr turnusmäßig den Vorsitz der Agrarministerkonferenz (AMK) des Bundes und der Länder und löst damit Baden-Württemberg ab.

Der bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner muss 35 Euro Verwarngeld zahlen. © StMELF
Die für die Land- und Forstwirtschaft sowie den ländlichen Raum zuständigen Ministerinnen, Minister und Senatoren des Bundes und der Länder sowie deren Amtschefs werden in diesem Jahr unter bayerischem Vorsitz mindestens dreimal zusammenkommen. Die Themen Energiewende, Innovation und Wissenstransfer sowie der Beitrag zum Klima und Ressourcenschutz werden nach Aussage des Bayerischen Landwirtschaftsministers Helmut Brunner in diesem Jahr auf der Agenda der Agrarministerkonferenz stehen.
 

Beschlüsse aus Brüssel in nationales Recht umsetzen

Entscheidungen über die europäische Agrarpolitik der nächsten Jahre und die Weichenstellungen auf Bundes- und europäischer Ebene werden zentrales Thema der Fachkonferenzen in Berlin, Berchtesgaden und Würzburg sein. "Ich will den bayerischen Vorsitz dazu nutzen, gemeinsam mit den anderen Bundesländern zukunftsorientierte Perspektiven für die Bäuerinnen und Bauern zu erreichen und Akzente bei der Gestaltung der ländlichen Räume zu setzen", sagte Brunner in München. Die Agrarministerkonferenz müsse tragfähige Lösungen finden, wie man die im Frühjahr anstehenden Brüsseler Beschlüsse in nationales Recht umsetzen kann.

Agrarministerkonferenzen 2013

Bayern wird im Jahr 2013 Gastgeber von mindestens drei Konferenzen der AMK sein: Den Auftakt bildet am 16. und 17. Januar traditionell die Konferenz der Amtschefs der Ministerien und Senate der Agrarressorts von Bund und Ländern im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Es folgt die Frühjahrskonferenz vom 10. bis 12. April in Berchtesgaden und die vorgezogene Herbstkonferenzvom vom 28. bis 30. August ist Würzburg.

Das agrarpolitische Interview: Helmut Brunner

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