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Wirtschaft

Bayerns Agrarexporte steuern auf Rekord zu

pd
am
14.01.2014

München - Um 4,1 Prozent über dem Vorjahresniveau lagen die bayerischen Agrarexporte in den ersten zehn Monaten 2013. Exportschlager war Käse, gefolgt von Milch.

Der Export bayerischer Agrarprodukte steuert eine neue Rekordmarke an: In den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres kletterte der Wert der Ausfuhren im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres um 4,1 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro.
 
Wenn die noch ausstehenden Zahlen für November und Dezember diesen Trend bestätigen, erreichen die bayerischen Agrarexporte damit nach Angaben des bayerischen Landwirtschaftsministers Helmut Brunner einen neuen Jahresrekord von mehr als 8,2 Milliarden Euro.
 
Die boomende internationale Nachfrage ist für Brunner Beleg für die anerkannt hohe Qualität und Vielfalt bayerischer Spezialitäten.

Exportschlager Käse

Exportschlager Nummer Eins war auch 2013 wieder Bayerischer Käse mit einem Ausfuhrwert von 1,3 Milliarden Euro in den ersten zehn Monaten, gefolgt von Milch und Milcherzeugnissen mit rund einer Milliarde Euro sowie Fleisch- und Fleischwaren im Wert von 890 Millionen Euro.
 
Die Rangliste der wichtigsten Exportländer Bayerns führt Italien mit einem Ausfuhrwert von 1,6 Milliarden Euro an, gefolgt von Österreich mit 945 Millionen Euro und den Niederlanden mit 655 Millionen Euro.
 
Besonders stark zugelegt haben im vergangenen Jahr die Exporte nach Dänemark (plus 14,6 Prozent), Polen (plus 13,2 Prozent) und Schweden (plus elf Prozent).

Ein Siebtel der Agrarexporte Deutschlands aus Bayern

Bayern ist mit einem landwirtschaftlichen Produktionswert von knapp neun Milliarden Euro einer der wichtigsten Nahrungsmittelproduzenten in Europa. Ein Sechstel des Getreides, mehr als ein Viertel der Milch sowie rund 30 Prozent des Rindfleischs und zwei Fünftel des in Deutschland produzierten Käses stammen von bayerischen Bauern. Zu den gesamten deutschen Agrarexporten trägt der Freistaat knapp ein Siebtel bei. 

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