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Wirtschaft

BayWa erwartet positive Entwicklung im Agrarsegment

Externer Autor
am
05.08.2010

München - Das erste Halbjahr des BayWa AG, München, entwickelte sich insgesamt positiv. Der Vorstandsvorsitzende Klaus Josef Lutz bezeichnete auf der heutigen Pressekonferenz in München das zweite Quartal 2010 als "erfolgreiche Aufholjagd".

Zum 30. Juni 2010 betrugen die Umsatzerlöse 3,8 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,7 Milliarden Euro). Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) betrug im ersten Halbjahr 56,3 Millionen Euro (Vorjahr: 52,3 Millionen Euro). Zum ersten Quartal hatte es noch bei minus 13,4 Millionen Euro gelegen.

Hauptsächlich kamen die Verbesserungen im EBIT aus dem Geschäftsfeld der regenerativen Energien. Aber auch die stabilen Geschäfte im Agrarsegment und eine ansteigende Nachfrage im Baustoffbereich trugen zu dieser positiven Entwicklung bei.

Der Umsatz der regenerativen Energien liegt in diesem Jahr bisher bei rund 150 Millionen Euro. Insgesamt plant die BayWa für 2010 einen Umsatzerlös von rund 350 Millionen Euro.

Stabiles Agrargeschäft

Das zweite Quartal 2010 war im Segment Agrar durch ein stabiles Geschäft gekennzeichnet. Die Umsatzerlöse betrugen zum Halbjahr 1,7 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,8 Milliarden Euro). Das EBIT stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp fünf Millionen Euro auf rund 39 Millionen Euro. Dazu hat vor allem die positive Entwicklung im Agrarhandel beigetragen. Dieser erzielte im ersten Halbjahr 2010 einen Umsatz von 1,3 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,4 Milliarden Euro) und ein EBIT von 34,4 Millionen Euro (Vorjahr: 26,2 Millionen Euro).

Von Getreidepreisanstieg profitiert

Die Sparte profitierte von einem leichten stetigen Preisanstieg des Getreides aufgrund der anziehenden Exportnachfrage und eines günstigen Kursverhältnisses von Euro und Dollar. Insgesamt geht Vorstandsvorsitzender Lutz von einer anhaltend positiven Entwicklung des Agrarsegments aus - auch angesichts zurzeit steigender Getreidepreise aufgrund weltweit erwarteter geringerer Erntemengen. (dlz agrarmagazin/nb)

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